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Aktuell • 06.11.2012

FK 131 fliegt

Am 24. Oktober ist der Jungmann-Nachbau von B & F Technik erstmals in die Luft gekommen. Der Doppeldecker in Originalgröße kann als UL oder als Experimental betrieben werden
Prächtig: Die FK 131 ist keine angetäuschte Jungmann, sondern ein 1:1-Nachbau
© Hersteller
Bisher hat die FK 131 zirka drei Flugstunden absolviert und dabei laut Hersteller die an das Projekt gestellten Erwartungen erfüllt. Die waren schon anspruchsvoll, bevor das Flugzeug in die Luft kam; schließlich ging es darum, eine Ikone des deutschen Flugzeugbaus im Maßstab 1:1 nachzubauen, ohne die Gewichtslimits eines ULs zu überschreiten. Bereits beim Prototyp ist B & F-Konstrukteur und -Firmenchef Peter Funk diese Herausforderung gelungen: Mit BRS-Rettungssystem liegt die Rüstmasse unter 298 Kilogramm. Das Original der Bücker Bü 131 Jungmann brachte 1934 in der A-Version zirka 50 Kilo mehr auf die Waage – ohne Rettungssystem, aber bei gleicher Triebwerksleistung, nämlich 80 PS (später erhielt die Bü 131 einen 105-PS-Motor). Sogar als Experimental (Selbstbau-Flugzeug in der E-Klasse) mit 520 Kilo Abflugmasse hat die FK 131 ein um zirka 15 Prozent besseres Leistungsgewicht als die Bü 131 A. Beim UL, dessen MTOM 472,5 Kilo beträgt, ist der Wert sogar noch etwas vorteilhafter. Möglich wurde die geringe Leermasse unter anderem durch einen leichteren Antrieb.

Baugleich: Als Reihenmotor entspricht der Walter Mikron IIIC dem Bücker-Antrieb
© Hersteller
Motorcharakteristik und Sound blieben aber erhalten: Wie die Bü 131 hat die FK 131 einen luftgekühlten hängenden Vierzylinder-Reihenmotor mit Direktantrieb, beim Original ein Hirth HM 60 R, beim Nachbau ein Walter Mikron IIIC. Trotz der gewichtsreduzierten Bauweise ist die B & F Jungmann nach den Forderungen für Kunstflug gemäß CS23 ausgelegt und getestet. Wer sie als Experimental betreibt, darf somit auch Akro fliegen – mit ULs ist das nicht erlaubt. 

Die Stückzahl der FK 131 ist auf zehn begrenzt. Anders als die bisherigen FK-Muster, die in Polen von FK-Lightplanes gefertigt und vertrieben werden, will Funk den Jungmann-Nachbau ausschließlich über B & F Technik in Speyer verkaufen. Die ersten drei Maschinen kosten rund 76000 Euro (inkl. Mwst.), die restlichen zirka 85000 Euro.
Weitere Infos: info@fk-leichtflugzeuge.de, www.fk-servicecenter.com
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