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Aktuell • 21.03.2019

3,5 Jahre Gefängnis für Privatpiloten

Der Pilot Robert Murgatroyd ist in Großbritannien zu 3,5 Jahren Gefängnis verurteilt worden, nachdem er mit seiner Piper PA-28 kurz nach dem Start abgestürzt war.
G-BAKH Crash
Die verunglückte Piper PA-28
© Greater Manchester Police
Die Maschine war um 181 Kilo überladen, die drei Passagiere hatten dem Piloten deutlich mehr bezahlt als der Flug gekostet hätte. Das Flugzeug war in Barton nahe Manchester gestartet, hatte aber nicht an Höhe gewinnen können. Es stürzte auf einen Acker neben einer viel befahrenen Autobahn, die Insassen zogen sich Schnitte, Prellungen und andere eher leichte Verletzungen zu. 

Das Gericht befand den Piloten für schuldig, fahrlässig die Sicherheit von Personen in einem Luftfahrzeug gefährdet zu haben, fahrlässig Personen oder Besitz gefährdet zu haben, einen kommerziellen Flug ohne entsprechende Genehmigung ausgeführt zu haben, als Pilot ohne die nötige Lizenz geflogen zu sein, ein Flugzeug außerhalb der Betriebsgrenzen betrieben zu haben, ohne Versicherung sowie ohne das Handbuch des Flugzeugs geflogen zu sein. Ein Großteil der Vergehen entsteht daraus, dass der Pilot aus Sicht des Gerichts einen kommerziellen Flug durchführte, wofür ihm zum Beispiel Lizenz und Versicherung fehlten. Das Gericht bewertete offenbar sowohl die Nähe der Autobahn mit den dort potenziell gefährdeten Autofahren negativ als auch das, so wörtlich, "arrogante" Auftreten des Piloten bis zum Schluss. Er hatte seinen Crash auf dem Acker anscheinend als Heldentat gerühmt. Nun wurde eine Gefängnisstrafe von 3,5 Jahren verhängt.
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