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AERO 2011 • 13.04.2011

AERO & TECH Next-H

Ein wenig erinnert die Next-H an einen Stealth-Jäger – dem Publikum gefiel die markante, eckige Maschine aus Italien.
Aero&Tech Next-H
Markant und bemerkenswert: Luca Morelli vor dem Mock-up seiner Next-H
© Christina Scheunemann
Der Prototyp, den der italienische Konstrukteur Luca Morelli derzeit für die Flugerprobung fertigstellt, wirkte mit seinem blanken Aluminium da schon deutlich ziviler als das mattschwarze Mock-up des UL-Zweisitzers.

Computersimulationen lassen eine aerodynamisch sehr gelungene und schnelle Maschine erwarten. Mit dem als Triebwerk vorgesehenen Rotax 912 S scheinen bei 75 Prozent Leistung 255 bis 285 km/h als Reisegeschwindigkeit drin zu sein, so Morelli. Neben der italienischen Zulassung hat Aero & Tech vor allem den britischen und den deutschen Markt im Visier.

AeroTech Next-H
Trailerbar: Mit Faltflügeln soll die Next-H von einer Person leicht tranportbereit gemacht werden können
© Christina Scheunemann
Luca Morelli hatte zunächst gar nicht vor, die Next-H in Serie herzustellen, erzählt der Ingenieur aus Gubbio bei Perugia in Umbrien: "Unser Unternehmen ist seit 30 Jahren in der Metallverarbeitung tätig, wir haben da ein großes Know-how. Ich wollte mir eigentlich ein Einzelstück bauen, aus Metall, weil ich mich damit einfach am besten auskenne und alles selbst herstellen wollte." Die eckige Form war da nur konsequent; organisch wirkende Linien sind mit Metall beziehungsweise Blech nur sehr aufwändig umzusetzen.
AeroTech Next-H
Ausgefeilt: Die Next-H soll laut Computersimulation schnell sein und ist aerodynamisch sauber entworfen
© Christina Scheunemann
Dafür war er auch bereit, Nachteile in Kauf zu nehmen: "Mir war es egal, wenn die Maschine langsam geworden wäre oder irgendwie seltsam aussieht. Ich wollte ganz einfach meine Wunschmaschine bauen!" Als aber dann ein befreundeter Aerodynamiker den Entwurf unter die Lupe nahm, kam die große Überraschung: Die Next-H war in der Computersimulation derartig schnell und aerodynamisch gelungen, dass sich Luca Morelli davon überzeugen ließ, mehr daraus zu machen als nur ein Einzelstück.

Wenn alles nach Plan läuft, will Morelli in gut zwei Monaten mit der Flugerprobung beginnen. Auf der AERO knüpfte er bereits Kontakte, um sich über die Rahmenbedingungen für die deutsche Zulassung zu informieren.
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