Allgemein

Uhren für Piloten: Zeit zum Fliegen

Wer die Armbanduhr erfand? Wenn die Geschichte nicht trügt, waren es Piloten, die im offenen Cockpit einen zuverlässigen und rasch ablesbaren Zeitmesser zum Navigieren brauchten. Damals überlebenswichtig – heute ein stilvolles Statement, auch am Boden

Von Martin Naß
Kunstflugstaffel
Starker Partner: Bell & Ross ist Ausrüster der Kunstflugstaffel Patrouille de France und stattet Piloten und Crew mit edlen Zeitmessern aus

Bell & Ross BR 03-94

Bell & RossBell & Ross

Markenzeichen des Herstellers sind die quadratischen Gehäuse, in Anlehnung an die Bordinstrumente eines Flugzeugs – oft auch mit militärischem Touch. Das neue Sondermodell, mit dem Bell & Ross die französische Kunstflugstaffel Patrouille de France ausgestattet hat, ist in einer auf 500 Exemplare limitierten Auflage erschienen. Der Zeitmesser hat ein Keramikgehäuse mit einem Durchmesser von 42 Millimetern, das elegante dunkelblaue Zifferblatt trägt das Logo der renommierten Staffel. Zwei Armbänder sind mit dabei, eins aus Kautschuk und eins aus widerstandsfähigem Synthetik. Preis: 4900 Euro. www.bellross.com

LACO: Fliegeruhren Pro

LacoLaco

Perfekt für Individualisten: Der deutsche Uhrenhersteller hat kürzlich einen Konfigurator vorgestellt, mit dem sich die edlen Laco-Zeitmesser ganz nach persönlichen Vorlieben zusammenstellen lassen. Damit sind nicht nur vielfältige Kombinationen aus Farbe, Größe oder Material möglich, es stehen auch verschiedene Uhrwerke in unterschiedlichen Qualitätsstufen zur Wahl. Nicht zuletzt gibt es die Möglichkeit, das Stück mit einer Gravur endgültig zum Unikat werden zu lassen – insgesamt sind zum Start des neuen Konfigurators über 14 000 verschiedene Varianten möglich. Saphirglas einfach oder doppelt entspiegelt? Sichtboden oder nicht? Schraubkrone auf der linken oder rechten Gehäuseseite? All das ist möglich. Als Basis dienen dabei die Fliegeruhren Stuttgart Pro (Baumuster A) und Karlsruhe Pro (Baumuster B); gefertigt werden die Stücke nach der Konfiguration dann im Laco-Werk in Pforzheim. Preis: ab 850 Euro, je nach ausgewählter Konfiguration bis 1600 Euro. www.laco.de

ASKANIA: Elly Beinhorn BEI-7750-R

AskaniAskani

Doch, es gibt sie: Fliegeruhren für Pilotinnen. Schließlich ist längst nicht alles in der Fliegerei robust, dunkel und klobig. Und so glänzt Askanias Hommage an die legendäre Pionierin mit einem perlmuttbelegten Zifferblatt und rosévergoldetem Edelstahlgehäuse (Durchmesser: 34 Millimeter). Das Automatikwerk Kaliber Askania 2066 hat eine Gangreserve von 38 Stunden. Preis: ab 1690 Euro mit Lederarmband, 1890 Euro mit Edelstahl- oder Milanaise-Armband. www.askania.berlin

LONGINES: BigEye Titanium

LonginesLongines

Auffällig bei der Neuheit von Longines ist der im Vergleich zu den anderen beiden Komplikationen etwas größere 30-Minutenzähler auf der Drei-Uhr-Position. Auch die inneren Werte machen die neue BigEye zu etwas Besonderem: Das Gehäuse ist aus Titan, im Uhrwerk sorgt eine Siliziumspiralfeder für erhöhte Präzision und Unempfindlichkeit gegen Magnetfelder. Optisch gibt sich der Chronograph mit dem petrolblauen Zifferblatt und dem schlichten, naturbraunen Lederarmband klassisch-historisch im Look der dreißiger Jahre. Longines gibt auf sein Schmuckstück eine Garantie von fünf Jahren. Preis: 3210 Euro. www.longines.de

BREITLING: Navitimer B01 Chronograph 43

BreitlingBreitling

Ein Archetyp des modernen Fliegerchronographen: der Navitimer von Breitling. In verschiedenen Varianten erhältlich, präsentiert sich das abgebildete Modell klassisch, mit rotem Sekundenzeiger und kontrastierenden Komplikationen in weiß zum schwarzen Zifferblatt. Im Edelstahlgehäuse (Durchmesser: 43 Millimeter) arbeitet das Manufacture Breitling Caliber 01. Die Schraub-Lünette ist in beiden Richtungen drehbar, für die Bedienung des legendären Luftfahrt-Rechenschiebers. Der ist zwar in Zeiten von GPS, Smartphones und Tablets obsolet – aber eben auch ein wahrer Klassiker. Preis für das abgebildete Modell: 7450 Euro. www.breitling.com

VOTUM: Atelier 1962

In ihrer Anmutung ist die Atelier 1962 des Schweizer Herstellers Votum nah dran an den Fliegeruhren der dreißiger und vierziger Jahre. Das Werk Kaliber Unitas 6498-1 hat Handaufzug mit einer Gangreserve von 50 Stunden und ist bis 10 ATM gegen Wasser geschützt. Große, kontraststarke Zeiger und Indices machen das Ablesen der Uhrzeit zum Kinderspiel, ergänzt durch die Kleine Sekunde auf der Sechs-Uhr-Position. Das gewölbte Saphirglas ist kratzfest. Die Atelier 1962 ist in verschiedenen Ausführungen und Farben erhältlich; Preis: ab 795 Euro, Bezug über www.uhrenundmehr.de. www.votumwatches.com

SINN: Chronograph 717 und 144 St S Jubiläum II

SinnSinn

Die Experten für Spezialuhren feiern ihr 60-jähriges Bestehen; das 1961 von Helmut Sinn gegründete Unternehmen ist noch immer unabhängig und inhabergeführt und längst als internationale Größe etabliert. Damit nicht genug, hat Sinn zudem eine deutsche Norm für Fliegeruhren entwickelt, welche die besonderen Anforderungen, die eine Pilotenuhr erfüllen sollte, mess- und nachprüfbar macht. Für den oben links abgebildeten Chronographen 717 hat die Borduhr Typ Nabo 17 ZM Pate gestanden, mit der Luftfahrzeuge der Bundeswehr noch bis heute ausgerüstet sind. Typisches Merkmal ist die Stopp-Anzeige für Sekunde und Minute aus dem Zentrum mittels des großen orangefarbenen Zeigers. Mit einem Gehäusedurchmesser von 45 Millimetern ist die 717 auch haptisch eindrucksvoll. Preis: ab 4650 Euro (mit Lederarmband, 4950 mit Silikonarmband).

Zur Feier des 60-jährigen Bestehens hat Sinn außerdem den Sportchronographen 144 St S Jubiläum II als eine auf 600 Exemplare limitierte Sonderedition aufgelegt. Das Edelstahlgehäuse ist perlgestrahlt, die mechanische Automatikuhr ist bis 20 ATM wasserdicht, druckfest und sogar unterdrucksicher. Preis: 3250 Euro mit Silikon- und Massivarmband. www.sinn.de

POLYWATCH: Kratzer selbst auspolieren

PolywatchPolywatch

Man kann noch so vorsichtig sein – irgendwann bekommt die schöne Uhr dann doch einen Kratzer verpasst. Darauf hat sich Hersteller Polywatch spezialisiert und Polituren samt der nötigen Hilfsmittel im Angebot, um Glas und sogar Polycarbonat wieder wie neu erstrahlen zu lassen. Ist das erledigt – oder die Uhr fabrikneu –, sorgt der Watch Protector für einen langanhaltenden, kratzresistenten Schutzfilm. Mehr Infos im Internet unter www.polywatch.de

IWC: Pilot’s Watch Chronograph Edition „Inspiration4“

IWCIWC

Ganz hoch hinaus, ins Weltall – das ist die Zielrichtung für die Sonderedition von IWC. Mit ihr unterstützt der Hersteller den privaten Weltraumflug einer vierköpfigen Crew, die Mitte September mit einer Dragon-Kapsel gestartet ist. Zur Raumfahrt passt das weiße Keramikgehäuse, zum Weltraum das tiefblaue Zifferblatt mit dem Missions-Logo. Das Glas bleibt auch bei Druckabfall fest mit dem Gehäuse verbunden, in dem das mechanische IWC-Manufakturkaliber 69380 steckt. Mit einem Durchmesser von 44,5 Millimetern ist die Inspiration4 ein Hingucker von ganz besonderer Art. Und eine echte Rarität: Es gibt nur diese vier Exemplare der Crew, die nun, nach der Landung, versteigert werden. www.iwc.com

MAURICE LACROIX: Aikon Automatic Chronograph Sprint

Maurice LacroixMaurice Lacroix

Erst seit 2016 gibt es das Modell, doch es hat mit seiner Vielfalt von Farbe, Texturen, Größen und Funktionen schon viele Liebhaber gefunden. Charakteristisch sind die sechs erhabenen Marken auf der Lünette, auch Arme genannt, sowie das Herstellerlogo auf dem Armband. Neu im Programm ist die Aikon mit dem großen 44-Millimeter-Gehäuse, das mit mattschwarzem DLC beschichtet ist. Die Arme auf der Lünette kontrastieren dazu im hochglänzenden Gunmetal-Grau. Das zarte Blau des Kautschuk-Armbands, des Sekundenzeigers und weiterer Elemente verleiht der Uhr dabei eine verblüffende Leichtigkeit – eine gelungene Komposition. Preis: 3350 Euro. www.mauricelacroix.com

HAMILTON: Aviation Converter – Air Zermatt Edition

HamiltonHamilton

Hamilton feiert die „Helden der Berge“: Air Zermatt, eine der renommiertesten Luftrettungsorganisationen der Welt. Seit zehn Jahren rüstet der Hersteller die Luftretter mit Zeitmessern aus, der Khaki Aviation Converter Auto Chrono ist das jüngste Sondermodell. Die Drehlünette erlaubt Berechnungen von Airspeed, Distanz, Treibstoffverbrauch und weiteren relevanten Größen, die für Flieger von Bedeutung sind. Die Farbgebung mit Akzenten in Gletscherblau und Rot spiegelt die Nähe zur Bergwelt und der auffällig rotlackierten Flotte von Air Zermatt wider. Preis: 2145 Euro. www.hamiltonwatch.com

ARISTO: Baumuster B

AristoAristo

Stattliche 55 Millimeter maß die Original Beobachtungsuhr für die deutschen Flieger der vierziger Jahre. Der Nachbau von Aristo bringt es noch immer auf ordentliche 47 Millimeter Gehäusedurchmesser. Im Inneren arbeitet ein Automatikwerk Ronda R150 mit Sekundenstopp und einer Gangreserve von 40 Stunden. Indizes und Zeiger sind mit Leuchtmasse belegt. Zum gelungenen Retro-Look trägt das robuste Armband aus braunem Sattelleder mit den klassischen Doppelnieten bei. Auch die Gravur auf dem geschraubten Gehäuseboden mit technischen Daten, der Serien- und Modellnummer entspricht dem Original. Preis: 595 Euro. www.aristo-uhren.de

BREGUET: Type XXI 3815

BreguetBreguet

Der Name Breguet hat in Frankreichs Luftfahrt einen festen Platz. Neben legendären Luftfahrzeugen stellte die Firma auch Zeitmesser her, für Cockpits ebenso wie fürs Handgelenk. Zu einer wahren Ikone wurde der Fliegerchronograph Type XX, der für aktuelle Breguet-Modelle Pate steht. So auch für die Neuheit Type XXI 3815, von der es zweimal 250 Exemplare gibt – mit orangefarbenen oder grünen Zeigern und Indices und. Besonderheit ist das Titangehäuse (Durchmesser: 42 Millimeter), auch die in beide Seiten drehbare Lünette ist aus dem hochwertigen Leichtmetall. Den Vintage-Look macht das Kalbslederarmband perfekt, dessen akzentuierte Ziernähte der gewählten Zeigerfarbe entsprechen. Preis: 14 400 Euro. www.breguet.com

MIDO: Multifort Patrimony Chronograph

MidoMido

Yo mido – das ist Spanisch und bedeutet: Ich messe, und zwar die Zeit, seit 1918. Der Schweizer Hersteller gehört heute zur Swatch-Gruppe. Die Neuheit von Mido zitiert Elemente des Klassikers Multifort Multichrono aus den dreißiger Jahren. Es sind verschiedene Ausführungen erhältlich, etwa mit roségoldfarbener PVD-Beschichtung und einem Zifferblatt in Schwarz, elegantem Dunkelblau oder Weiß, mit jeweils farblich passend abgestimmten Zeigern in Indices. Das Kaliber 60 basiert auf dem ETA A05.H31 und hat eine Gangreserve von 60 Stunden, der verglaste Boden gibt den Blick frei auf das Automatikwerk. Preis für die abgebildete Uhr: 1850 Euro. www.midowatches.com

BORGWARD: Borgward 12“ Aviator Edition

Borgward WanduhrBorgward Wanduhr

Mit einem Durchmesser von zwölf Zoll, etwa 31 Zentimeter, zählt der Borgward Aviator zu den größten Zeitgebern im aktuellen Programm der Uhrenmanufaktur Borgward. Das ist natürlich zu groß für Handgelenk und Cockpit – aber perfekt als Wanduhr, noch dazu im exklusiven Design eines Fliegerchronographen. Das Gehäuse besteht aus Edelstahl, die Uhr ist zudem auf 100 Stück limitiert. Funktionen: Stunden- /Minuten-Zeiger, Kleine Sekunde, 24-Stundenanzeige. Der Preis für das ebenso edle wie außergewöhnliche Stück: 295 Euro. www.borgward.ag/wanduhr

JUNGHANS: Meister Pilot

JunghausJunghaus

Fliegeruhren, auch als einbaute Bordinstrumente, haben für den deutschen Hersteller eine lange Tradition. Die Modelle aus der Familie Meister Pilot setzen die Geschichte fort. Typisch ist der große Gehäusedurchmesser (43,3 Millimeter), der an die Zeit erinnert, als diese Uhren über der schützenden Fliegerkombi und nicht auf der Haut getragen wurden. Markant ist auch die ergonomisch gestaltete Drehlünette mit Windrosen-Gravur. Beim abgebildeten Modell im Vintage-Look ist das Edelstahlgehäuse mit DLC beschichtet. Preis: 2440 Euro. www.junghans.de

M&M: Moon

MM MoonMM Moon

Verspielt-elegant zeigt die Moon von M&M neben der exakten Uhrzeit, Datum und Wochentag auch die Mondphase in einem Extrafenster an. Dabei wiederholt das als schmale Sichel ausgeführte Ende des Sekundenzeigers gekonnt das Thema. Die Uhr mit Quarzwerk ist sowohl als Herren- als auch als Damenuhr in verschiedenen Farben und mit unterschiedlichen Armbändern erhältlich, im Bild die Moon als Herrenuhr mit Milanaise-Band aus Edelstahl. Preis: 259 Euro. https://mm-germany.com

TUTIMA: Grand Flieger Airport

TutimaTutima

Zuverlässigkeit, Präzision, optimale Ablesbarkeit – das sind die Tugenden einer Fliegeruhr, wie sie Tutima Glashütte versteht. Das ist auch bei den neuen Modellen der Serie Grand Flieger Airport nicht anders. Die großen Indizes und breiten Zeiger in Weiß kontrastieren mit mit dem Zifferblatt, wahlweise in dunklem Blau oder Grün. Erstmalig fertigt der Hersteller die nach beiden Seiten drehbare Lünette aus Keramik, mit dem typischen roten Markierungspunkt. Die neue Grand Flieger Airport ist als Chronograph mit dem Tutima Kaliber 310 erhältlich (Preis: 3300 Euro) oder als Dreizeigeruhr mit Automatikwerk (Preis: 1900 Euro).  www.tutima.com

STOWA: Verus GMT Chronograph

StowaStowa

Aufs Wesentliche reduziert präsentiert sich das neue Modell des deutschen Herstellers Stowa. Die Gestaltung des Verus GMT ist sogar mit dem Designpreis Red Dot ausgezeichnet worden. Als Besonderheit sticht der ebenfalls mit Leuchtmasse belegte Zeiger der 24-Stundenanzeige hervor: Er zeigt auf der in die angeschrägte Lünette eingravierten Skala die Zeit einer zweiten Zone an. Das matt gestrahlte Edelstahlgehäuse hat einen Durchmesser von 41 Millimetern, die edle Uhr ist auf eine Stückzahl von 100 limitiert. Preis: 2400 Euro. www.stowa.de

Uhrenatelier Michael Nitsche: Service vom Profi – Erhalten und Bewahren

Michael NitscheMichael Nitsche

Fast 40 Jahre Erfahrung hat Uhrmachermeister Michael Nitsche gesammelt, darunter lange Zeit bei renommierten Herstellern, auch in der Schweiz. Heute lebt und arbeitet er wieder in seiner Heimat, in Osnabrück, und dort betreibt er seit etwa vier Jahren sein Atelier, hinter dem Heger Tor in der Altstadt. Uhren verkauft er keine, auch keine gebrauchten – aber er ist eine sehr gute Adresse, wenn es darum geht, Ihre wertvollen Stücke zu warten, zu reparieren oder zu restaurieren. Als Servicepartner ist Nitsche zertifiziert für die Marken Omega, Longines, Tissot, Rado, Tag Heuer und viele weitere, doch eigentlich spielt das Fabrikat nicht die Rolle. Und neben mechanischen Uhren bringen Kunden auch Exemplare mit, in deren Gehäuse Elektrik, Elektromechanik oder Elektronik verbaut ist.

Sie schätzen den persönlichen Service und Kontakt, denn ganz im Fokus stehen ihre individuellen Wünsche und Vorstellungen, wenn es darum geht, den liebgewonnenen Zeitmesser zu erhalten. Fliegeruhren sind für Michael Nitsche sogar Teil seiner beruflichen Laufbahn: Die Grundlagen der Uhrmacherei lernte er in der Fliegeruhrenwerkstatt der Bundeswehr in Wunstorf. Dort setzte er unter anderem auch Borduhren instand – eben die Originale, die Pate standen für so viele der modernen Zeitmesser, die heute den Retro-Chic zelebrieren. Nicht zuletzt ist der Uhrenspezialist auch selbst Flieger: die PPL machte er in der Schweiz. Heute ist er ab und an mit einem Vereinsflieger des Typs Robin Regent unterwegs. Vorausgesetzt, er findet dazu die Zeit … Uhrenatelier Michael Nitsche, Große Gildewart 19, 49047 Osnabrück, Telefon 0541/67 36 48 81, www.zeitmanufaktuhr.de

FORTIS: Flieger F-39 und F-41 Midnight Blue

FortisFortis

Seit 1987 gibt der schlicht „Der Flieger“ genannte Chronograph die Linie für die Pilotenuhren des Herstellers vor. Wie der Name der Neuheiten F-39 und F-41 verrät, hat Fortis auch wieder kleinere Varianten des ursprünglichen Modells im Programm. In elegantem Mitternachtsblau ist das Zifferblatt gehalten, wobei der Sekundenzeiger, das eingerahmte Datumsfenster auf der Drei-Uhr-Position sowie eine Markierung am oberen Rand im Farbton Orange Akzente setzen. Eine Besonderheit stellt das Gehäuse dar: Es besteht aus recyceltem Edelstahl. Die Lünette ist in beide Richtungen drehbar, Indizes und Zeiger leuchten im Dunklen in blauer Farbe. Preis: 2050 Euro. www.fortis-swiss.com

Chronovision: Uhrenbeweger Empire

UhrenbewegerUhrenbeweger

Stillstand ist keine Option – vor allem nicht für präzise Zeitmesser. Uhrenliebhaber wissen das und sorgen dafür, dass ihre edlen Stücke in Bewegung bleiben. Der westfälische Hersteller Chronovision fertigt hochwertige Designobjekte, in denen nicht nur Uhren aufbewahrt, sondern auch bewegt werden. Bis zu 16 Uhrenbeweger-Module finden im Modell mit Namen Empire Platz, das sich auf Berührung öffnet und dann auf eine Höhe von 1,72 Meter ausfährt (Bild oben). Ausführung und Optik in Schwarz-Seidenmatt und Carbon sind gleichermaßen hochwertig, Preis: 23 900 Euro. Einen Überblick der weiteren Modelle und der vielfältigen Varianten gibt es unter www.chronovision.de

HANHART: #FliegerFriday Edition

HanhartHanhart

Große Zeiger, robuste Krone und Drücker, starke Kontraste – die #FliegerFriday Edition des Herstellers aus dem Schwarzwald trägt die typischen Merkmale eines klassischen Fliegerchronographen. Die beiden Komplikationen zeigen Kleine Sekunde und 30-Minuten-Zähler, komplettiert durch ein Datumsfenster auf der Sechs-Uhr-Position. Beschichtet mit schwarzem DLC (diamond-like carbon) widersteht die Uhr auch Korrosion und Abrieb. Rote Akzente am blauen Armband aus Rindsleder und natürlich der für Hanhart charakteristische rote Drücker tragen zum stimmigen Gesamtbild bei. Preis: 2490 Euro. www.hanhart.com

WATCHTIME – Deutschlands größte Uhrenmesse: 29. bis 31. Oktober

Zahlreiche namhafte Hersteller haben sich für die Uhrenmesse Watchtime angekündigt, die am letzten Wochenende im Oktober in den Räumen der Rheinterrasse stattfindet. Wer mag, kann auch an Vorträgen und Podiumsdiskussionen teilnehmen. Mehr Informationen und Tickets unter https://show.watchtime.net

Text: Martin Naß, fliegermagazin 11/2021

Über den Autor
Martin Naß

Martin Naß ist seit 2005 UL-Pilot. Der gelernte Journalist liebt Flüge über die Nordsee, auf die Ost- und Nordfriesischen Inseln. Er war einige Jahre viel mit dem eigenen Spornrad-Eurofox unterwegs, heute chartert er ULs in Itzehoe und Husum.

Schlagwörter
  • Uhrenspecial
  • Armbanduhr
  • Pilotenuhren
  • Breitling
  • Hamilton