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20 Jahre Garmin GPS 155 Navigator, 25 Jahre Rotax 912

In diesen Tagen lohnt ein Blick zurück – darauf, wie sich die Allgemeine Luftfahrt durch bahnbrechende Produkte  verändert hat: Garmin feiert das 20jährige Jubiläum des ersten für IFR-Navigation zugelassenen GPS-Navigators GPS 155 TSO, Rotax den 25. Geburtstag des Vierzylinders 912.

Von Redaktion
Garmin GPS 155 TSO
Garmin GPS 155 TSO Garmin

Es ist eine Selbstverständlichkeit: Piloten lassen sich leiten von bunten Moving Maps, die in ihrer Detailfülle den alten Papierkarten in nichts nachstehen und womöglich noch Radarbilder und Flugverkehr einblenden. Doch das alles gibt es erst seit sehr kurzer Zeit. Beim GPS-Navigator GPS 155 TSO, den Garmin vor gerade mal 20 Jahren als erstes Geräte dieser Art für IFR-Flüge zertifizierte, zeigt sich keine Spur einer Karte. Statt dessen stellt ein grünlich leuchtender Balken die Kursablage dar. Und die Bedienung per Textdisplay war alles andere als einfach. Dennoch war der Empfänger, der das kurz zuvor zum Betrieb freigegebene Satellitennavigationssystem GPS nutzte, der Beginn einer Revolution in der Flugnavigation.

Rotax 912 mit 100 PSRotax
Rotax 912 mit 100 PS

Anfang der siebziger Jahre entdeckten Selbstbauer die Zweitakter von Rotax, die in Motorschlitten Dienst taten. Mitte der achtziger Jahre nahm sich der Motorhersteller dann vor, einen eigens für die Luftfahrt gedachten Vierzylinder mit 80 PS zu entwickeln – und vor 25 Jahren kam dann der Rotax 912 auf den Markt. Mit hoher Drehzahl, Untersetzungsgetriebe und Wasserkühlung war seine technische Konzeption ganz anders als die traditioneller Flugmotoren. Doch der Motor setzte sich bei Motorseglern schnell durch und wurde der Standardantrieb für die sich damals entwickelnden Ultraleichtflugzeuge. Inzwischen sind die Modellvarianten mit höherer Leistung, Turbolader oder Benzineinspritzung zum Standardmotor für leichte Flugzeuge geworden. Zur Feier des Jubiläums lädt Hersteller BRP Powertrain vom 5. bis 7. Juni zum Rotax-Fly-in am österreichischen Flugplatz Wels ein. Das Werk im nahen Gunskirchen kann dabei auch besichtigt werden.

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