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Amazon MK30 Lieferdrohne: erster Rundgang

Der Digital- und Logistikkonzern zeigt seine Lieferdrohne MK30 für 5 Kilo Nutzlast und mit Sicherheitssystemen zur Kollisionsvermeidung.

Von Dirk M. Oberländer
Amazon Drohne MK30
Die Amazon Drohne MK30. Bild: Amazon

Amazon macht Ernst bei der Zukunftsvision der Paketzustellung durch Drohnen. Auf dem AirVenture in Oshkosh zeigte der US-Konzern den Prototypen seiner Lieferdrohne MK30. Das Fluggerät ist für eine Paketnutzlast von bis zu fünf Kilogramm ausgelegt. Zur Kollisionsvermeidung mit der Allgemeinen Luftfahrt ist die Drohne mit hochauflösenden Kameras, Radar und ADS-B ausgestattet.

Die elektrische Drohne verfügt über sechs Propeller und ist als Senkrechtstarter ausgelegt. Die Spannweite beträgt 1,7 Meter, das Abfluggewicht liegt bei rund 38 Kilogramm. US-Medien berichten von einer Geschwindigkeit im Bereich von bis zu 79 mph (rund 120 km/h) sowie einer maximalen Flugdauer von 15 Minuten. Wobei die typische Strecke bis zum nächsten Logistikzentrum den Radius von 7,5 nm (12 km/h) nicht überschreiten sollte. Ein Betrieb soll nur bei guten Sichten möglich sein, wobei leichter Niederschlag kein Betriebshindernis darstellt.

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Über den Autor
Dirk M. Oberländer

Dirk M. Oberländer, Jahrgang 1975, verbrachte seine Jugend beim Segelfliegen am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Später folgte der Abschied vom Schieben und Umstieg zum Ultraleicht-Fliegen. Die zweite große Leidenschaft, das Schreiben, brachte Dirk zu Stadtmagazinen, Tageszeitungen, Kundenmedien und in die wunderbare Welt der Werbung. Immer mit einem Faible für Technik und die Menschen dahinter. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der studierte Kultur- und Medienmanager beim fliegermagazin landete. Am Boden ist Dirk bevorzugt mit Laufschuhen und Rad unterwegs – im Urlaub auch gern mal mit Zelt in Richtung Süden.

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