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Aufatmen bei AutoGyro: Insolvenzverfahren beendet

Der Weltmarktführer aus Hildesheim baut weiterhin seine Tragschrauber, das Insolvenzverfahren ist seit Ende Mai vorüber.

Von Redaktion
AutoGyro Cavalon und MTOsport 2017 Rotax 915iS
Mehr Dampf: Der offene MTOsport und der Side-by-side-Sitzer Cavalon fliegen mit dem 141 PS starken Rotax 915iS Foto: Judith Reichardt/AutoGyro

„Wir freuen uns bekannt zu geben, dass eine Einigung zwischen unseren Gesellschaftern, dem Gläubigerausschuss und den Insolvenzverwaltern erzielt wurde, die in der Beendigung des Insolvenzverfahrens zum 31. Mai 2021 resultiert“, heißt es in einer Mitteilung des AutoGyro-Management.

Und weiter: „AutoGyro wird weiterhin erstklassige Tragschrauber herstellen und sowohl den privaten als auch den kommerziellen Weltmarkt mit neuen Fliegern und Ersatzteilen unterstützen.“

Ende 2020 hatte der Hersteller einen vorläufigen Insolvenz-Antrag gestellt. Auslöser war die Corona-Pandemie, die AutoGyro offenbar schwerer als gedacht erwischt hatte. Dabei erklärte AutoGyro-Chef Gerry Speich, dass das Verfahren keine Bankrott-Erklärung, sondern ein wohlüberlegter erster Schritt zu einer umfassenden Restrukturierung sei.

Die Kunden wird es freuen: Es geht nun also weiter. Potenzial ist in jedem Fall da: Schon länger arbeitet der Hersteller daran, seine sportlichen Drehflügler auch in den USA zu vermarkten und hatte die dafür nötigen Schritte in Richtung Zulassung gemacht.

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