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Cirrus erhält EASA-Zulassung für Vereisungsschutz

Cirrus Aircraft hat für sein Schutzsystem gegen Vereisung nach der US-amerikanischen Zertifizierung durch die FAA jetzt auch die Zulassung dereuropäischen Luftfahrtbehörde EASA erhalten.

Von Redaktion
Zugelassen: Cirrus SR22 mit TKS-System
Zugelassen: Cirrus SR22 mit TKS-System Cirrus Aircraft

Ein mit diesem System ausgerüstetes Flugzeug ist für den Einflug in Höhen undGebiete zugelassen, in denen mit Vereisung gerechnet werden muss ("flightsinto known icing", kurz FIKI). IFR-Piloten bieten sich damit deutlicherweiterte Möglichkeiten.Cirrus nutzt die so genannte "TKS weeping wings"-Technologie: Dabei sindMetallfolien mit winzigen Poren an allen Stellen des Flugzeugs angebracht, diebei Vereisung kritisch sind; dort tritt dann eine Enteisungsflüssigkeit ausund verteilt sich. Bei der Cirrus SR22, für die das TKS-System erhältlich ist,sind das die Profilnasen von Leitwerk und Tragfläche sowie die Frontscheibe undder Propeller. Die Betriebsdauer des Eisschutzes hängt dabei von der Menge dergetankten TKS-Flüssigkeit ab; die maximale Nutzungsdauer gibt Cirrus Aircraft mitzweieinhalb Stunden an. Das TKS-System ist als Option für die SR22-Modelle GSund Turbo GS zum Aufpreis von 24.500 Dollar erhältlich, bei den Modellen GTS undTurbo GTS gehört es bereits zur Ausstattung dazu.Der Hersteller betont, dass seine Flugzeuge auch mit diesem wirksamen undleistungsstarken Schutz längst nicht allwettertauglich sind. Von Kunden, diedas System nutzen und unter Vereisungsbedingungen fliegen wollen, verlangt Cirruszudem die Teilnahme an einem computergestützten Lernprogramm, das ein bis zweiStunden dauert. Mehr zum Thema Vereisung im Flug erfahren Sie in fliegermagazin 1/2010.

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