Cirrus SR20: CAPS rettet Besatzung nach Notlage
Eine Cirrus SR20 geriet über North Carolina in Schwierigkeiten – der Rettungsfallschirm brachte die Maschine sicher auf ein Feld.
Kurz nach dem Start vom Asheville Regional Airport im US-Bundesstaat North Carolina geriet eine Cirrus SR20 am Samstag, 19. September 2026, gegen 10.45 Uhr Ortszeit in Schwierigkeiten. Der Pilot aktivierte das im Muster serienmäßig verbaute Rettungsfallschirmsystem CAPS (Cirrus Airframe Parachute System).
Die Maschine sank daraufhin an einem Feld nahe der Ortschaft Arden zu Boden. Beide Insassen erlitten leichte Verletzungen und wurden zur Kontrolle in eine Klinik gebracht.
Triebwerkprobleme laut vorläufigem FAA-Bericht
Nach einem vorläufigen Bericht der US-Luftfahrtbehörde FAA hatte die Maschine Triebwerkprobleme, woraufhin der Pilot versuchte, zum Startflughafen zurückzukehren. Dieser Versuch gelang nicht mehr. Stattdessen löste der Pilot den Fallschirm aus, der die Cirrus SR20 auf einem Feld an der Roberts Lake Drive in Arden absetzte.
Einsatzkräfte der North Carolina State Highway Patrol sowie weitere lokale und Bundesbehörden rückten aus. Pilot und Passagier wurden ins Mission Hospital gebracht. Nach übereinstimmenden Berichten befanden sie sich dort in stabilem Zustand. Die FAA und die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB ermitteln zu den genauen Umständen.
Das CAPS-System
Die Cirrus SR20 war 1998 das erste in Serie gefertigte Flugzeug der Allgemeinen Luftfahrt, das mit einem für die gesamte Zelle ausgelegten Rettungsfallschirm zertifiziert wurde. Das System senkt im Notfall das komplette Flugzeug samt Insassen an einem großen Fallschirm zu Boden. Cirrus Aircraft rüstet bis heute alle Modelle der SR- und Vision-Jet-Baureihe serienmäßig mit CAPS aus.


