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D328eco bekommt Garmin G5000 Prime Avionik

Die D328eco erhält das Garmin G5000 Prime als Flight Deck. Ein Novum in der Flugzeugklasse unter 90 Sitzplätzen.

Von Dirk M. Oberländer
Garmin G5000 Prime
Garmin G5000 Prime im Cockpit der D328eco. Bild: Deutsche Aircraft

Premiere für die neu aufgelegte D328 eco. Erstmals wird ein Turboprop-Verkehrsflugzeug mit dem brandneuen Garmin G5000 Prime Glascockpit ausgestattet. Bislang ist die hoch moderne Avionik nur bei größeren Mustern mit Strahltriebwerken und Business-Jets im Einsatz.

Das speziell für die D328eco entwickelte Garmin G5000 Prime bringt eine digitale, stark automatisierte Umgebung ins Cockpit – und damit ein Bedienkonzept, das die Crew entlastet und zugleich die Sicherheit erhöht.

D328eco als Mock-upD328eco als Mock-up

Garmin G5000 Prime setzt auf Touchscreens

Das Flightdeck setzt auf großformatige, integrierte Displays und eine klare, moderne Gestaltung. Alle wichtigen Funktionen liegen auf Touchscreen-Basis vor, ergänzt durch den Einhebel-Betrieb zur Triebwerkssteuerung. Das System verfügt für den kommerziellen Betrieb über eine Zulassung gemäß Part-25.

Dank integrierter Automationsfunktionen können Routen im Voraus effizienter geplant werden. Das hilft nicht nur, Treibstoff zu sparen, sondern auch die Flugzeiten zu verkürzen. Gleichzeitig lassen sich wichtige Informationen in unterschiedlichen Flugphasen hervorheben – ein Pluspunkt für die Situational Awareness. Für die Cockpit-Crew bedeutet das: weniger Bedienschritte beim Aufruf von Daten und schnelleres Erkennen kritischer Werte erleichtern die Entscheidungsfindung.

Über die D328eco

Die am Flughafen Leipzig/Halle ansässige Deutsche Aircarft entwickelt derzeit auf Basis der bekannten Turbo-Prop Dornier 328 ein modernisiertes Verkehrsflugzeug. Die D28eco wird von zwei Pratt & Whitney Canada PW127XT-S Turbinen angetrieben. Diese können neben konventionellem Jet A-1 (Kerosin) auch mit SAF aus Biomasse betrieben werden.

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Über den Autor
Dirk M. Oberländer

Dirk M. Oberländer, Jahrgang 1975, verbrachte seine Jugend beim Segelfliegen am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Später folgte der Abschied vom Schieben und Umstieg zum Ultraleicht-Fliegen. Die zweite große Leidenschaft, das Schreiben, brachte Dirk zu Stadtmagazinen, Tageszeitungen, Kundenmedien und in die wunderbare Welt der Werbung. Immer mit einem Faible für Technik und die Menschen dahinter. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der studierte Kultur- und Medienmanager beim fliegermagazin landete. Am Boden ist Dirk bevorzugt mit Laufschuhen und Rad unterwegs – im Urlaub auch gern mal mit Zelt in Richtung Süden.

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