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Aktuell • 19.12.2019

Weltrekord: 338 km/h / 182 Knoten mit dem UL

Alberto Porto hat mit seinem Highperformance-UL Risen und der Festfahrwerksversion Siren je eine Weltbestleistung erflogen.

© Porto Aviation Group

Vier Jahre ist es her, dass Porto den Speed-Weltrekord für ULs auf 323,84 km/h geschraubt hatte. Mit seiner Risen hatte er in Ozzano Dell’Emilia, Italien, den bis dahin gehaltenen Weltrekord in der FAI-Kategorie RAL2T um 38 km/h überboten. Gemessen wurde die Geschwindigkeit als Durchschnittswert über eine 15-Kilometer-Strecke. Die FAI hat den Weltrekord 2016 anerkannt.


Die Risen ist ein von Alberto Porto konstruierter Composite-Tiefdecker mit V-Leitwerk, Side-by-side-Cockpit und Einziehfahrwerk. Gefertigt wird das UL im Unternehmensverbund Porto Aviation Group, der im oberitalienischen Cremella ansässig ist.

Rekordteam: Alberto Porto und Elisa Tomasi
© Porto Aviation Group

Am 15. Dezember 2019 startete der argentinische Rekordpilot, der in Italien lebt, erneut über die 15-Kilometer-Distanz, als Copilotin war Elisa Tomasi an Bord. Jetzt diente als Antrieb ein 115 PS starker Rotax 914 – der frühere Rekord war mit einem 100-PS-Rotax erflogen worden. Schauplatz war diesmal Modena in der Poebene. Für die Messstrecke brauchte das UL weniger als drei Minuten, gestoppt wurde eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 337,51 km/ (174,86 Knoten). Da der Ausflugpunkt 300 Fuß höher lag als der Einflugpunkt, kann angenommen werden, dass das Potenzial des Luftsportgeräts noch nicht ganz ausgeschöpft ist.


© Porto Aviation Group

Am selben Tag stellte das Team eine zweite Weltbestleistung auf, diesmal nicht auf gerader Strecke (15 Kilometer), sondern über einen geschlossenen 50-Kilometer-Kurs. Dabei lag der Start- und Zielpunkt in Modena, einer der beiden Wendepunkte war der Ferrari-Standort Maranello. Zum Einsatz kam Portos Siren, die Festfahrwerksversion der Risen, die mit einem 100-PS-Rotax-Vergasermotor ausgerüstet ist. Zu toppen war der 2011 von einem französischen Team mit dem slowakischen Tandemsitzer Shark aufgestellte Rekord, der bei 274,80 km/h lag. Da die FAI Rekorde nur dann anerkennt, wenn sie mindestens ein Prozent über den bestehenden liegen, mussten Porto und seine Begleiterin also mindestens 277,55 km/h schnell sein.


Die Auswertung des Flugs ergab, dass die Siren das gesteckte Ziel um gut 10 km/h überboten hat: Gemessen wurden 288,33 km/h. Dabei war die Messstrecke exakt 50,6 Kilometer lang; auf 50 Kilometer runtergerechnet ergibt sich ein minimal höherer Geschwindigkeitswert.


Beide Rekordflüge wurden bei FAI zur Anerkennung eingereicht.

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