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DFS weitet Nutzung von Frequency Monitoring Code (FMC) aus

Das FMC-Verfahren wird probeweise in den FIS-Sektoren Düsseldorf, Frankfurt, Saarbrücken und Stuttgart getestet.

Von Dirk M. Oberländer Fliegermagazin bei Google bevorzugen
Die DFS Kontrollzentrale München.
DFS Kontrollzentrale München Bild: DFS

Oft arbeiten die Lotsen beim Fluginformationsdienst (FIS) an der Kapazitätsgrenze. Besonders an Wochenenden oder Feiertagen, wenn viele Pilotinnen und Piloten sich auch für kurze Strecken bei FIS an- und abmelden. Bereits in der letzen Saison gab es im FIS-Sektor Saarbrücken den Versuch, den Workload der Lotsen zu senken. Das Zauberwort heißt Frequency Monitoring Code (FMC).

Das Verfahren ist simpel: Pilot oder Pilotin stellen im Transponder den in der ICAO-Karte veröffentlichten FMC ein und hören im Funk die dazugehörige FIS-Frequenz ab. Ein An- und Abmelden beim FIS-Lotsen ist nicht notwendig. Bei Bedarf kann der Lotse natürlich weiterhin „angefunkt“ werden. Beim Verlassen des FIS-Sektors wird der Transponder dann wieder auf den VFR-Squawk 7000 zurückgestellt.

Zur Nutzung des FMC-Verfahrens ist ein Transponder mit Mode S notwendig. Der Vorteil: Die FIS-Lotsen können durch den Transpondercode erkennen, wie viele Luftfahrzeugführer in ihrem Sektor die FIS-Frequenz nutzen und bei Bedarf auch direkt Kontakt aufnehmen.

In diesen FIS-Sektoren gibt es das FMC-Verfahren

Der Probebetrieb findet vom 16. April bis 29. Oktober 2026 statt. Hier sind die FIS-Sektoren mit den dazu gehörenden FMC-Transpondercodes und der FIS-Funkfrequenz:

  • Düsseldorf – FMC: 4462 (Transpondercode), FIS-Funkfrequenz: 129.875 MHz
  • Frankfurt – FMC: 3703 (Transpondercode), FIS-Funkfrequenz: 119.150 MHz
  • Saarbrücken – FMC: 3701 (Transpondercode), FIS-Funkfrequenz: 123.525 MHz
  • Stuttgart – FMC: 3702 (Transpondercode), FIS-Funkfrequenz: 128.950 MHz
  • Gut zu wissen: Das Rufzeichen für alle vier FIS-Sektoren ist „Langen Information“.
Bild: DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

Alle Details zum FMC-Verfahren sind in der AIP AIC vom 2.4.26 veröffentlicht.

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Über den Autor
Dirk M. Oberländer

Dirk M. Oberländer, Jahrgang 1975, verbrachte seine Jugend beim Segelfliegen am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Später folgte der Abschied vom Schieben und Umstieg zum Ultraleicht-Fliegen. Die zweite große Leidenschaft, das Schreiben, brachte Dirk zu Stadtmagazinen, Tageszeitungen, Kundenmedien und in die wunderbare Welt der Werbung. Immer mit einem Faible für Technik und die Menschen dahinter. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der studierte Kultur- und Medienmanager beim fliegermagazin landete. Am Boden ist Dirk bevorzugt mit Laufschuhen und Rad unterwegs – im Urlaub auch gern mal mit Zelt in Richtung Süden.

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