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Diamond DA20: Notlandung auf österreichischer Autobahn
Glücklicher Adventssonntag: Am 30.11. musste ein 61-jähriger Pilot mit seiner Frau an Bord auf der österreichischen A 20 notlanden. Es gab keine Verletzten.
Eigentlich sollte es nur ein gemütlicher Ausflug werden. Am Adventssonntag macht sich ein 61-jähriger Pilot mit seiner Frau an Bord auf einen Flug vom Flugplatz Klagenfurt in Richtung Matrei. Von dort soll es zurück nach Klagenfurt gehen. Das Flugzeugmuster, eine Diamond DA20 Katana, gilt es gutmütiges Schulungs- und Reisegerät.
Doch auf dem Rückweg ist der Pilot in nahe des Ortes Fürnitz mit einem Motorausfall konfrontiert. Er versucht noch im Segelflug den nächstgelegenen Flugplatz Nötsch zu erreichen. Doch die noch vorhandene Höhe reicht dafür nicht aus.
Diamond DA20 setzt sicher auf dem Pannenstreifen auf
So trifft der Pilot die Entscheidung, auf dem Pannenstreifen der A 20 zu landen. Wie sich zeigt eine gute Entscheidung. Denn es gelingt ihm, den Zweisitzer nahe der Abfahrt Arnoldstein sicher zu landen. Die zur Hilfe geeilten Rettungskräfte schieben den Tiefdecker dann auf den nahe gelegenen ehemaligen Zollamtsplatz Arnoldstein. Die Crew blieb unverletzt. Das Luftfahrzeug hat die Notlandung dem optischen Eindruck nach ebenfalls ohne Schäden überstanden.

Dirk M. Oberländer, Jahrgang 1975, verbrachte seine Jugend beim Segelfliegen am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Später folgte der Abschied vom Schieben und Umstieg zum Ultraleicht-Fliegen. Die zweite große Leidenschaft, das Schreiben, brachte Dirk zu Stadtmagazinen, Tageszeitungen, Kundenmedien und in die wunderbare Welt der Werbung. Immer mit einem Faible für Technik und die Menschen dahinter. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der studierte Kultur- und Medienmanager beim fliegermagazin landete. Am Boden ist Dirk bevorzugt mit Laufschuhen und Rad unterwegs – im Urlaub auch gern mal mit Zelt in Richtung Süden.

