NEWS

Dynon Glascockpit jetzt mit IFR-GPS

Dynon bietet zu seinem Skyview-Glascockpit jetzt einen verdeckt eingebauten IFR-GPS-Navigator an. Er wird über den Touchscreen bedient.

Von Thomas Borchert Fliegermagazin bei Google bevorzugen
Dynon IFR GPS
Display des Dynon SkyView im IFR-Approach. Bild: Dynon

Der US-Avionik-Hersteller Dynon erweitert sein Glascockpit SkyView HDX um einen integrierten IFR-GPS-Navigator. Der IFR-zertifizierte GPS-Navi wird als verdecktes Modul eingebaut und über die großen Touchscreens des SkyView bedient. Damit benötigt es keinen zusätzlichen Platz im Panel und wird voll in die Bedienlogik von PFD und MFD integriert – anders als herkömmliche GPS-Navis, die als separates Gerät im Panel verbaut sind.

Das SkyView HDX gibt es einerseits in einer Version für den Selbstbau-Markt, die sich auch in europäischen Ultraleichtflugzeugen findet. Andererseits bietet Dynon auch eine zertifizierte Version des SkyView-Glascockpits an. Sie hat derzeit die Zulassung der US-amerikanischen FAA – an der europäischen Zertifizierung wird gearbeitet.

Günstigere IFR-GPS-Navigation dank Integration ins SkyView

Dynon verspricht mit der Integration des IFR-zertifizierten Navis ins Glascockpit eine Verringerung der Kosten. Allerdings wurden bislang noch keine konkreten Preise für das Gerät genannt. Die Zulassung des Geräts ist noch in Arbeit. Der GPS-Empfänger wird auch für LPV-Approaches zugelassen sein. Auch eine Nachrüstung in bestehende SkyView HDX Installationen ist problemlos möglich.

Das Skyview HDX in der Cessna 172Das Skyview HDX in der Cessna 172
Das Skyview HDX in der Cessna 172. Bild: Thomas Borchert
LESEN SIE AUCH
Das neue Slimline-Nav/Com TX56 von Trig Avionics (Mitte)
News

Dynon steigt bei Trig Avionics ein

Das Skyview HDX in der Cessna 172
News

Dynon zertifiziert das Skyview HDX Nachrüst-Glascockpit

Gleitpfad-Anzeige in Notfällen
News

Dynon Avionics zeigt Gleitpfad-Funktion für Notfälle

Über den Autor
Thomas Borchert

Thomas Borchert begann 1983 in Uetersen mit dem Segelfliegen. Es folgte eine Motorsegler-Lizenz und schließlich die PPL in den USA, die dann in Deutschland umgeschrieben wurde. 2006 kam die Instrumentenflugberechtigung hinzu. Der 1962 geborene Diplom-Physiker kam Anfang 2009 vom stern zum fliegermagazin. Er fliegt derzeit vor allem Chartermaschinen vom Typ Cirrus SR22T, am liebsten auf längeren Reisen und gerne auch in den USA.

Schlagwörter