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Elektroflugzeuge von Electron Aerospace werden künftig in Teuge gebaut

Das niederländische Startup Electron baut Elektroflugzeuge und will in Zukunft auch auf Air Taxis setzen, die per App gebucht werden können. Was über das Flugzeug namens Electron 5 schon alles bekannt ist.

Von Isabella Sauer
So soll das Elektroflugzeug Electron 5 aussehen. Es wird schon bald am Flugplatz Teuge in den Niederlanden gebaut. Foto: Electron Aviation

Es gibt Neuigkeiten vom niederländischen Startup Electron Aerospace: Das Unternehmen will künftig zweimotorige, von Elektromotoren angetriebene Flugzeuge am Flughafen Teuge (EHTE) bauen. Der Flughafen liegt etwa drei Kilometer nordöstlich der Großstadt Apeldoorn. Electron Aerospace hat diese Pläne während der AirFair Teuge Mitte September bekannt gegeben.

Das Unternehmen konzentriert sich auf zwei Bereiche: Luftfahrzeugherstellung und Air Taxi Operator. Electron Aerospace entwickelt und baut die Flugzeuge und Electron Aviation bietet die Air Taxi-Dienste an. Dabei kommt eine App auf dem Smartphone zum Einsatz.

Startup Electron will Elektroflugzeuge in Teuge in den Niederlanden bauen

Die Wahl für den Flughafen Teuge soll einfach gewesen sein, da sich dort schon ein Kollektiv gebildet hat, was sich auf elektrisches Fliegen konzentriert. So sind dort bereits die E-Flight Academy und das niederländische Electric Aviation Center Teuge (DEAC) angesiedelt. Beide arbeiten an der Entwicklung des elektrischen Fliegens.

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Ein großes Ziel von Electron ist es, dass ab 2027 vom Groningen Airport Eelde mehrere Großstädte angeflogen werden. Darunter Kopenhagen, Frankfurt, Hannover und London. Zum Einsatz kommen soll das Flugzeug Electron 5. Das ist ein zweimotoriges, sehr leises Flugzeug, das ungefähr 67 Wh/pkm verbraucht, wenn drei der vier Sitze besetzt sind. Ansonsten soll es mit großen Panoramafenstern punkten, die größer sind als die von kommerziellen Fluggesellschaften.

Auf der Homepage heißt es zudem, dass es „Sitze wie in einem Luxus-Sportwagen“ gibt. Darin integriert sind USB-Anschlüsse und klappbare Tische. Auch soll eine verschiebbare Sitzreihe einen Umbau zu einem Executive-Zimmer ermöglichen.

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Isabella Sauer

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