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Junkers A60 erhält Musterzulassung
Der offene Ganzmetalltiefdecker mit Edge Performance Motor und 600 Kilogramm MTOM erhielt auf der AERO 2026 die Zulassung vom DULV.
Bislang galt für die Ultraleichtflugzeuge von Junkers die Formel: Offenes Cockpit, Tandemanordnung der Crew und Spornradfahrwerk. Die neue A60 macht einiges anders. Denn dort sitzt die Crew nebeneinander. Außerdem steht das UL auf einem Bugradfahrwerk und zu guter Letzt gibt es zwei Scheiben-Optionen – ein nach oben offenes Wildschild und eine klassische Haube.
Auch beim Motor geht Junkers neue Wege. Unter der Cowling steckt der Edge Performance EP916ECi mit 130 PS Leistung. Das Triebwerk basiert auf dem Rotax 912, der mittels Einspritzung, Haubraumerhöhung und modifizierter Nockenwelle leistungsgesteigert wurde. Das Triebwerk kommt ohne Turboaufladung aus und ist daher für seine Leistungsklasse besonders leicht.




Was macht die Junkers A60 so besonders?
Das UL bietet den typischen Retro-Charme für den Junkers bekannt ist. Das UL besteht aus gewellten Alublechen, die klassisch vernietet werden. Durch das Bugradfahrwerk ist das Flugzeug einsteigerfreundlich und auch für Vereine attraktiver. Dazu kommt die Option, neben der offenen Version auch eine Haube für den Winterbetrieb ordern zu können. Was die Flugsaison verlängert. Wie sich die Junkers A60 fliegt, steht im fliegermagazin#05/26. Und hier noch die wichtigsten technischen Daten:
- Spannweite: 10,25 m
- Länge: 7,25 m
- Höhe: 2,59 m
- Leergewicht: ab 381 kg
- MTOM: 600 kg
- Tankvolumen: 105 Liter
- Motor: Edge Performance EP916ECi (130 PS)
- VReise @75 %: 150 km/h
- Max. Steigleistung: 800 ft/min
- VS0: 82 km/h (keine Landeklappen)
- VX: 105 km/h
- VY: 105 km/h

Dirk M. Oberländer, Jahrgang 1975, verbrachte seine Jugend beim Segelfliegen am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Später folgte der Abschied vom Schieben und Umstieg zum Ultraleicht-Fliegen. Die zweite große Leidenschaft, das Schreiben, brachte Dirk zu Stadtmagazinen, Tageszeitungen, Kundenmedien und in die wunderbare Welt der Werbung. Immer mit einem Faible für Technik und die Menschen dahinter. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der studierte Kultur- und Medienmanager beim fliegermagazin landete. Am Boden ist Dirk bevorzugt mit Laufschuhen und Rad unterwegs – im Urlaub auch gern mal mit Zelt in Richtung Süden.

