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Kleiner Jet, großer Erfolg: Cirrus liefert 500. Vision Jet aus

Der Very Light Jet von Cirrus Aircraft mit markantem V-Leitwerk und Rettungssystem wird zum Jubiläum in einer Sonder-Edition aufgelegt.

Von Dirk M. Oberländer
500 Cirrus Vision Jet
Die Sonder-Edition zum 500. Jet hat besondere Lackierungs-Optionen Bild: Cirrus Aircraft

Im Oktober hat der amerikanische Flugzeughersteller Cirrus Aircraft seinen 500. Vision Jet vom Typ SF50 ausgeliefert. Der Personal Jet wird von einem Williams International FJ33-5A Turbofan angetrieben. Die Turbine hat eine Leistung von 8,21 Kilonewton. Genug für eine Reisegeschwindigkeit von rund 300 Knoten bei gut 1200 Nautischen Meilen Reichweite.

Der Vision Jet darf im Single-Pilot-Betrieb geflogen werden und bietet bis zu fünf Passagieren Platz. Die Ausstattung umfasst außerdem ein Gesamtrettungssystem sowie ein automatisches Notlandesystem des Herstellers Garmin. Fürs Arbeiten an Bord steht Wi-Fi Internet bereit. Erstmals zugelassen wurde das Flugzeug Ende 2016 von der US-Luftfahrtbehörde FAA. Ein Jahr später folgte die europäische EASA-Zulassung.

500. Vision Jet: Limitierte Desgin-Edition mit fünf Sonderfarben

„Mit der Auslieferung des 500. Vision Jets feiert Cirrus Aircraft den Markterfolg eines Flugzeugs, dass in seiner Kategorie den Markt prägt“, erkläre Zean Nielsen, CEO von Cirrus Aircraft.  Zum runden Auslieferungsjubiläum legt Cirrus nun limitierte Design-Edition des Very Light Jets auf. Diese umfasst fünf Sonderfarben für die Außenlackierung sowie besonders dynamische Grafiken. Das Interieur verwöhnt die Cockpit-Crew mit Alcantara-Sitzen aus Kohlefaser samt eingesticktem 500th-Edition-Logo in den Kopfstützen.

Cirrus Vision 500 InnenCirrus Vision 500 Innen
Auch die Innenausstattung der Sonder-Edition zum 500. Vision Jet zeigt das Jubiläum Bild: Cirrus Aircraft

Mehr über Cirrus Aircraft

Der Flugzeughersteller wurde in 1984 in Baraboo (Wisconsin) gegründet und startete zunächst mit dem Bausatz-Flugzeug VK-30. 1994 wurde der Firmensitz nach Duluth (Minnesota) verlegt und mit der Entwicklung musterzugelassener Flugzeuge begonnen. Cirrus Aircraft fertigt die einmotorigen Kolbenflugzeuge SR20, SR22 und den Vision Jet SF50. Alle drei Flugzeugtypen haben serienmäßig ein Gesamtrettungssystem an Bord. 2011 wurde Cirrus an das Unternehmen China Aviation Industry General Aircraft (CAIGA) verkauft.

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Über den Autor
Dirk M. Oberländer

Dirk M. Oberländer, Jahrgang 1975, verbrachte seine Jugend beim Segelfliegen am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Später folgte der Abschied vom Schieben und Umstieg zum Ultraleicht-Fliegen. Die zweite große Leidenschaft, das Schreiben, brachte Dirk zu Stadtmagazinen, Tageszeitungen, Kundenmedien und in die wunderbare Welt der Werbung. Immer mit einem Faible für Technik und die Menschen dahinter. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der studierte Kultur- und Medienmanager beim fliegermagazin landete. Am Boden ist Dirk bevorzugt mit Laufschuhen und Rad unterwegs – im Urlaub auch gern mal mit Zelt in Richtung Süden.

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