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Neuer Flugsimulator von Microsoft

Nach jahrelanger Pause ist es soweit: Microsoft hat heute einen brandneuen Flight Simulator veröffentlicht!

Von Redaktion
Microsoft Flight Simulator
Start frei! Neuer Flight Simulator von Microsoft Foto: Microsoft/Asobo Studio

Seit heute, 18. August, ist der neue Flight Simulator weltweit erhältlich. Entwickelt vom französischen Unternehmen Asobo Studio bündelt die Software wie bisher kein anderer Simulator verschiedene Online-Dienste (von Microsoft), die ein überaus realistisches Flugerlebnis versprechen.

Schnelles Internet vorausgesetzt, fließen reales Wetter, realer Flugverkehr und Satellitendaten von Landschaften zusammen und schaffen eine überzeugende Darstellung. Piloten finden sogar kleine Wald- und Wiesenplätze und können die typischen Wendepunkte der Platzrunde erkennen.

Nicht verpassen! Wenn Sie genau wissen wollen, wie Privat- und Airline-Piloten den neuen Flugsimulator bewerten, dann schauen Sie sich am 25. August ab 19 Uhr unsere Live-Videoübertragung auf Facebook oder Youtube an: fliegermagazin-Redakteur und Pilot Martin Naß wird dann mit einem Airline-Piloten zusammen den Flugsimulator fliegen, wichtige Details vorführen und Ihre Fragen live beantworten! Dieses Live-Video wird Ihnen präsentiert von Aerosoft, wo Sie Soft- und Hardware rund um die Flugsimulation finden.

Aerosoft Logo

Den Flight Simulator gibt es in drei Editionen mit unterschiedlich großem Umfang. Die Standard-Ausgabe kostet 69,99 Euro und enthält bereits 20 Flugzeuge, vom UL bis zum Airliner, sowie 30 von Hand erstellte und damit besonders detailgetreue internationale Airports. Die Premium-Edition kostet 89,99 Euro und bietet jeweils fünf weitere Luftfahrzeuge und Airports.

Microsoft Flight Simulator Asobo StudioBild: Microsoft
Detailreich: Grafisch setzt der Flight Simulator neue Maßstäbe

Für 129,99 Euro gibt es dann buchstäblich die volle Packung mit Namen „Premium Deluxe“ und insgesamt 30 Flugzeugen und 40 detaillierten Airports, darunter mit Frankfurt den derzeit einzigen deutschen Großflughafen im Flight Simulator. Es dürfte allerdings nicht lange dauern, bis Drittanbieter über sogenannte Add-ons für Nachschub sorgen.

Microsoft Flight Simulator Asobo StudioBild: Microsoft
Stimmungsvoll: Echtzeitwetter sorgt für zusätzlichen Realistmus

Wie für einen grafisch so aufwändigen Titel typisch, kann der Computer nicht schnell genug sein, damit die Simulation flüssig läuft und nicht zur Diashow wird. Mit etwas Feintuning sollte der Flight Simulator aber auch auf solchen Systemen noch ansehnlich sein, die zwei, drei Jahre alt sind. Neben dem Prozessor ist vor allem eine schnelle Grafikkarte Pflicht.

Auch die Festplatte sollte am besten eine schnelle SSD sein, um die Ladezeiten so gering wie möglich zu halten. Das ist vor allem bei der ersten Installation von Bedeutung, denn der Großteil der Daten wird aus dem Internet heruntergeladen – bis zu 150 Gigabyte. Auch die Verkaufsversion als klassische Box (mit bis zu 10 DVDs!) braucht eine Internetverbindung.

Einen großen Test des Flugsimulators mit einem besonderen Blick auf seinen Nutzen für Privatpiloten lesen Sie in fliegermagazin 10/2020, das am 22. September erscheint.

Live bei Youtube am 25. August um 19 Uhr

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