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Piper zeigt M700 Fury mit 7-Blatt-Propeller von MT

Mehr Performance, weniger Lärm: Piper bietet eine neue Propeller-Option für die M700 Fury – mit EASA-Zulassung und spürbaren Vorteilen im Flugbetrieb.

Von Dirk M. Oberländer Fliegermagazin bei Google bevorzugen
MT 7-Blatt-Propeller an der Piper M700 Fury
MT 7-Blatt-Propeller an der Piper M700 Fury Bild: MT Propeller

Piper Aircraft erweitert die Optionen für die Turboprop M700 Fury. Nun liegt auch ein EASA-STC (Supplemental Type Certificate) für einen neuen 7-Blatt-Propeller von MT vor. Die Zertifizierung durch die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA wird in Kürze erwartet.

Der neue Propeller von MT-Propeller besteht aus modernen Verbundwerkstoffe. Sieben Blätter statt der üblichen fünf oder sechs sind dabei mehr als nur ein optisches Upgrade. Durch die größere Gesamtblattfläche kann der Propeller die Triebwerksleistung effizienter in Schub umsetzen. Gleichzeitig sinkt das Drehzahlniveau – ein zentraler Faktor bei der Lärmreduktion.

Mehr Performance bei weniger Geräuschemission

Für Crew und Betreiber der Turboprop M700 Fury bringt die neue Propeller-Option konkrete Verbesserungen:

  • kürzere Startstrecke
  • höhere Steigrate
  • reduzierter Kabinenlärm

Gerade bei Starts von kürzeren Pisten oder bei großer Dichtehöhe (hot and high) kann die zusätzliche Performance entscheidend sein. Weniger Lärm steigert zudem den Komfort an Bord – und reduziert die Belastung für Anwohner von Flugplätzen.

Verbesserte Performance: 7-Blatt-Propeller von MT für die Piper M700 Fury (Bild: MT Propeller)

„Die Integration des 7-Blatt-MT-Propellers in die Fury-Plattform unterstreicht Pipers Engagement für kontinuierliche Innovation und kundenorientierte Verbesserungen. Diese Option bietet Betreibern eine verbesserte Start- und Steigleistung und reduziert gleichzeitig den Geräuschpegel für Passagiere und Anwohner,“ beschreibt Marc Ouellet (Vice President, Engineering and Manufacturing Piper) die Vorteile.

Nachrüstung ist auch für ausgelieferte Piper M700 Fury möglich

Interessierte Betreiber in Europa können sich direkt an ihr regionales Händlernetz wenden. Die Nachrüstung erfolgt im Rahmen der EASA STC-Zulassung und dürfte insbesondere für Anwender mit hohem Performance-Bedarf interessant sein.

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Über den Autor
Dirk M. Oberländer

Dirk M. Oberländer, Jahrgang 1975, verbrachte seine Jugend beim Segelfliegen am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Später folgte der Abschied vom Schieben und Umstieg zum Ultraleicht-Fliegen. Die zweite große Leidenschaft, das Schreiben, brachte Dirk zu Stadtmagazinen, Tageszeitungen, Kundenmedien und in die wunderbare Welt der Werbung. Immer mit einem Faible für Technik und die Menschen dahinter. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der studierte Kultur- und Medienmanager beim fliegermagazin landete. Am Boden ist Dirk bevorzugt mit Laufschuhen und Rad unterwegs – im Urlaub auch gern mal mit Zelt in Richtung Süden.

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