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Quax-Doppeldecker bei Hindenburg-Filmaufnahmen

An zwei Drehtagen in der ersten Oktoberwoche stand der Fw44 Stieglitz D-ENAY der Fördervereins für historisches Fluggerät e.V. "Quax" der RTL-Filmproduktion "Hindenburg" als Requisite zur Verfügung.

Von Redaktion
Der Quax-Stieglitz, im Hintergrund die „Haltemannschaften“.
Der Quax-Stieglitz, im Hintergrund die „Haltemannschaften“. Quax

Dr Zeppelin LZ 129 „Hindenburg“ wurde nach dem deutschen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg benannt.  Es war bei
seiner Jungfernfahrt im Jahre 1930 das größte jemals gebaute Luftschiff und zugleich das größte Luftfahrzeug aller Zeiten.
Es hatte eine Länge von ca. 246m und wog mit seinem Durchmesser von rund 41m insgesamt 215 t.
Besonderheit bei der Hindenburg war die Neuheit, das die Fahrgastkabinen im Inneren des Zeppelins angeordnet waren, und somit der Luftwiderstand um einiges reduziert werden konnte.
In den frühen 1930er Jahren waren die USA der einzige Lieferant für Helium. Vor dem Hintergrund des aufstrebenden Nationalsozialismus in Deutschland wurde ein Helium-Exportverbot errichtet. Daher entschloss man sich bei der Hindenburg, wie bei vielen weiteren Luftschiffen danach auch, Wasserstoff anstelle des Heliums zu benutzen.
Die Tatsache, das Wasserstoff leicht entzündlich ist, wurde der Hindenburg am 6. Mai 1937 bei der Landung im US-amerikanischen Lakehurst zum Verhängnis. Der Zeppelin explodierte, vermutlich aufgrund einer statischen Aufladung, und brannte völlig aus. 35 der 97 Personen an Bord kamen ums Leben.
Zuvor jedoch legte die Hindenburg, seit ihrer Inbetriebnahme, etwa 337000 Kilometer während 63 Fahrten (meist in die USA und Brasilien) zurück.
Weitere Informationen zu Quax – Verein zur Förderung von historischem Fluggerät e.V.: www.quax-flieger.de

Posieren vorm StieglitzQuax
Posieren vorm Stieglitz

Der Fernsehfilm „Hindenburg“ wird für den Sender RTL als Zweiteiler produziert. Für diesen Film steht für die Produktionsgesellschaft teamworx aus Köln ein Budget in Höhe von 10 Mio. Euro zur Verfügung. Der Dreh wird von der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen sowie dem FilmFernsehFonds Bayern gefördert.  Als Sendetermin ist voraussichtlich das Frühjahr 2011 geplant. Inhaltlich geht es natürlich um den Zeppelin LZ 129 „Hindenburg“, dem größten Luftschiff weltweit und zugleich größtes, jemals gebautes Luftfahrzeug.  Natürlich darf es auch an einer Liebesgeschichte nicht fehlen: ein deutscher Luftschiffkonstrukteur liebt die Tochter eines amerikanischen Kongressabgeordneten.   Als Schauspieler konnten so bekannte Namen wie Maximilian Simonischek, Lauren Lee Smith, Heiner Lauterbach, Greta Scacchi, Stacy Keach, Ulrich Noethen, Christiane Paul, Hannes Jaenicke und Robert Seeliger gewonnen werden.

Als Soldaten verkleidete Statisten simulieren das Halten der Seile des Zeppelins.Quax
Als Soldaten verkleidete Statisten simulieren das Halten der Seile des Zeppelins.

Dr Zeppelin LZ 129 „Hindenburg“ wurde nach dem deutschen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg benannt.  Es war bei seiner Jungfernfahrt im Jahre 1930 das größte jemals gebaute Luftschiff und zugleich das größte Luftfahrzeug aller Zeiten.  Es hatte eine Länge von ca. 246m und wog mit seinem Durchmesser von rund 41m insgesamt 215 t.  Besonderheit bei der Hindenburg war die Neuheit, das die Fahrgastkabinen im Inneren des Zeppelins angeordnet waren, und somit der Luftwiderstand um einiges reduziert werden konnte.  In den frühen 1930er Jahren waren die USA der einzige Lieferant für Helium. Vor dem Hintergrund des aufstrebenden Nationalsozialismus in Deutschland wurde ein Helium-Exportverbot errichtet. Daher entschloss man sich bei der Hindenburg, wie bei vielen weiteren Luftschiffen danach auch, Wasserstoff anstelle des Heliums zu benutzen.  Die Tatsache, das Wasserstoff leicht entzündlich ist, wurde der Hindenburg am 6. Mai 1937 bei der Landung im US-amerikanischen Lakehurst zum Verhängnis. Der Zeppelin explodierte, vermutlich aufgrund einer statischen Aufladung, und brannte völlig aus. 35 der 97 Personen an Bord kamen ums Leben.  Zuvor jedoch legte die Hindenburg, seit ihrer Inbetriebnahme, etwa 337000 Kilometer während 63 Fahrten (meist in die USA und Brasilien) zurück. Weitere Informationen zu Quax – Verein zur Förderung von historischem Fluggerät e.V.: www.quax-flieger.de

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