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Red Bull Air Race: Matthias Dolderer nach Pylonentreffer raus in Kazan

Matthias Dolderer wird nach einem Pylonentreffer im Qualifying nicht am Rennen im russischen Kazan teilnehmen. Der Weltmeister von 2016 beschädigt dabei seine Edge 540 V3 stark, konnte aber sicher landen.

Von Redaktion
Pylonentreffer: Der Deutsche Matthias Dolderer
Pylonentreffer: Der Deutsche Matthias Dolderer Armin Walcher/Red Bull Content Pool

Dolderer war in der zweiten Runde seines zweiten Laufes, als er am Ende der Schikane auf dem Weg zum Finish Gate einen einzelnen Pylon traf.Aus Sicherheitsgründen platzt der Pylon bei einem Kontakt mit einem Flügel, aber der Treffer war so hart, dass es zu deutlichen Beschädigungen an der Flügelspitze gekommen ist. Der Deutsche kehrte anschließend sicher zurück zum Race Airport, seine Edge 540 V3 muss aber intensiv gecheckt werden, um genau einschätzen zu können, welche Beschädigungen wirklich vorliegen.Stuart Gilmartin, Head of Aviation & Sport, bestätigte die Einschätzung: “Dolderer hatte in der Schikane einen heftigen Kontakt mit dem Pylon und brach seinen Lauf direkt ab. Nach ersten Kontrollen im Flug ist Dolderer zum Race Airport zurückgeflogen und dort sicher gelandet. Das Flugzeug wurde von Renntechnikern unter die Lupe genommen und die haben bestätigt, dass Dolderers Flugzeug bis zum Renntag nicht repariert werden kann. Infolgedessen wird Dolderer am weiteren Rennverlauf hier in Kazan nicht teilnehmen.”Dolderer war zwar sichtlich enttäuscht, zeigte sich aber dennoch gelassen. "Es hat Spaß auf der Strecke gemacht, und ich wollte einfach eng fliegen, um eine gute Zeit zu erzielen, aber es war ein bisschen zu knapp", sagte er. "Aber das ist Racing. In der Formel 1 landen die Autos im Kiesbett, wir in einem Pylon."Die Spitzenposition im Qualifying sicherte sich zum ersten Mal überhaupt in seiner Master Class Karriere der französische Rennpilot Mika Brageot vor dem Tschechen Martin Sonka und François Le Vot, ebenfalls aus Frankreich.

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