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Wyk auf Föhr: Bleibt der Flugplatz?

Eine Investorengruppe will den Verkehrslandeplatz Wyk auf Föhr (EDXY) modernisieren. Was genau ist geplant?

Von Dirk M. Oberländer Fliegermagazin bei Google bevorzugen
Der Verkehrslandeplatz Wyk auf Föhr (EDXY).
Der Verkehrslandeplatz Wyk auf Föhr (EDXY). Bild: ANDREAS MÜLLER

Die Zukunft des Verkehrslandeplatzes Wyk auf Föhr (EDXY) ist ein viel diskutiertes Thema in der Stadtvertretersitzung der Insel. Fest steht: Es muss investiert werden, wenn der Flugbetrieb dauerhaft fortgeführt werden soll. Denn Pisten, Gebäude und die Tankstelle sind sanierungsbedürftig. Derzeit ist am Platz kein Treibstoff erhältlich.

Nach vielen Gerüchten um eine Verkleinerung oder Schließung des Platzes scheint es jetzt eine positive Wendung zu geben. Die Stadtvertretung beschloss jüngst die Aufnahme von Gesprächen mit der Investorengruppe Wyker Aviation GmbH, die das Gelände modernisieren und betreiben möchte.

Wer steckt hinter der Wyker Aviation GmbH?

Die Köpfe hinter der Wyker Aviation GmbH sind drei in der Region verwurzelte Unternehmer: Prof. Dr. Frederik Paulsen ist Chairmen der Pharma-Firma Ferring Pharmaceutical. Dirk Lehmann ist unter anderem Geschäftsführer der Becker Marine Systems GmbH und Gesellschafter bei der DHD Heliservice GmbH. Dr. Matthias Redlefsen ist Geschäftsführer des Familienunternehmens Ernst Benary Samenzucht GmbH und engagiert sich stark im Bereich des Elektroflugs.

Welche Pläne gibt es für Wyk auf Föhr (EDXY)?

Die Investoren haben in einer öffentlich einsehbaren Präsentation erste Pläne für die Modernisierung und Entwicklung des Verkehrslandeplatzes skizziert. Die geplanten Baumaßnahmen umfassen:

  • Erhalt und Sanierung beider Grasbahnen (02/20 und 09/27) für eine MTOW von 5,7 Tonnen
  • Modernisierung des Helipads und Neubau der Tankstelle
  • Installation einer Ladeinfrastruktur für PKW und Flugzeuge
  • Erneuerung bzw. Neubau der Gebäudeinfrastruktur inklusive Gastronomie
  • Sanierung und ggf. Neubau von Hangars
  • Nutzung der Dachflächen für Photovoltaik
  • Sanierung des Spielplatzes und Installation von Fahrradständern mit Servicestation

Das Ziel der Investoren ist der Betrieb des Verkehrslandeplatzes für gewerblichen und privaten Verkehr sowie als touristisches Ausflugsziel. Die Unternehmer streben nach eigenen Angaben einen Erbpachtvertrag mit den derzeitigen Eigentümern an.

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Über den Autor
Dirk M. Oberländer

Dirk M. Oberländer, Jahrgang 1975, verbrachte seine Jugend beim Segelfliegen am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Später folgte der Abschied vom Schieben und Umstieg zum Ultraleicht-Fliegen. Die zweite große Leidenschaft, das Schreiben, brachte Dirk zu Stadtmagazinen, Tageszeitungen, Kundenmedien und in die wunderbare Welt der Werbung. Immer mit einem Faible für Technik und die Menschen dahinter. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der studierte Kultur- und Medienmanager beim fliegermagazin landete. Am Boden ist Dirk bevorzugt mit Laufschuhen und Rad unterwegs – im Urlaub auch gern mal mit Zelt in Richtung Süden.

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