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Von Österreich an den Atlantik – Willkommen in Frankreich

Über Slowenien und Italien fliegen Barbara und Philipp Hayder in die
 „Grande Nation“. Zwei Wochen lang besuchen sie mit ihrer Socata ST-10 
Diplomate die schönsten Orte im Süden Frankreichs

Von Redaktion
Foto: Barbara Hayder

Es ist drückend schwül an diesem Julitag auf dem Vorfeld des Flugplatzes Wiener Neustadt Ost. Der Blick zum Himmel bestätigt den Wetterbericht: Im Westen bauen sich Cumuli auf, über den Alpen ist die Wolkendecke bereits teilweise geschlossen. Vom Plan, durch Kärnten und Südtirol nach Verona zu fliegen, nehmen meine Frau Barbara und ich wohl besser Abstand.

Einige Monate zuvor habe ich gemeinsam mit meinem Freund Thomas Schmid eine Socata ST-10 Diplomate erworben: Der Viersitzer mit Verstellpropeller und Einziehfahrwerk stammt aus Erstbesitz, mit nicht einmal 2000 Flugstunden und dem zweiten Motor. 1971 wurde die Einmot an ihren deutschen Vorbesitzer ausgeliefert, mit ihm kam die flotte Französin bis nach Malta und Tunesien. Doch dann war Schluss mit großen Reisen, die letzten Jahre vor dem Besitzerwechsel verbrachte die Maschine vor allem im Hangar. Nachdem sie mit verbesserter Avionik und neuem Interieur ausgestattet wurde, ist die Diplomate nun wieder bereit für einen Langstreckenflug. Für uns ist es eine Premiere: Ans Mittelmeer fliegen wir oft, doch so lange und so weit wie jetzt geplant waren wir noch nie mit einem Kleinflugzeug unterwegs.

Foto: Philip Hayder
Sur le pont … Avignon hat mehr als nur eine Brücke (Foto: Philipp Hayder)

Das wetterbedingte Re-Routing ist schnell erledigt. Nun geht es von Wiener Neustadt am Ostrand der Alpen entlang über Maribor und Celje nach Portorož, wo wir auftanken. Streng genommen wäre das nicht nötig, denn wir haben in den knapp eineinhalb Flugstunden nur ein Viertel unserer 190 ausfliegbaren Liter verbraucht. Aus Sicherheitsgründen wollen wir aber mit möglichst vollen Tanks starten; außerdem sind die Spritpreise in Italien berüchtigt, und an unserem ersten Etappenziel Verona-Boscomantico gibt es überhaupt kein Avgas.

Nachdem wir im kleinen Flughafenshop von Portorož auch noch ein paar Säckchen Salz erstanden haben (unmittelbar vor der Piste liegen ausgedehnte Meersalzfelder), starten wir mit direktem Kurs auf Venedig. Die Schwimmwesten sind angelegt, die Ohren angesichts der knappen halben Stunde über der Adria gespitzt – und tatsächlich ist da ein unbekanntes Geräusch! Binnen Sekunden ist klar: Der Motor kann es nicht sein, es kommt eher von der Tür. Offensichtlich sitzt die Dichtung seit dem Wechsel des Interieurs nicht mehr perfekt, was sich bei gewissen Kombinationen von Wind und Fluglage bemerkbar macht – lästig, aber nicht gefährlich.

Nur ein paar Minuten später sind wir wieder entspannt: Venedig zieht rechts an uns vorbei. In Verona angekommen, stellen wir unsere Maschine für zwei Nächte ab und fahren per Taxi in das nahe gelegene Byblos Art Hotel: Eine extravagante Mischung aus Villa und Galerie, bei der lediglich das Abendessen nicht mit den hohen Preisen mithalten kann. Wir entspannen am Pool, spazieren durch Verona und besuchen die Aufführung der Oper „La Traviata“ in der berühmten Arena. Alles sehr schön, doch auch sehr voll: Im Juli ist Hochsaison, tausende Tagesgäste kommen vom nahen Gardasee.

Mit der Socata ST-10 Diplomate an den Antlantik

Dann soll es weitergehen: von Verona über das Küstengebirge nach Genua, dann entlang der italienischen Riviera nach Albenga und über die Côte d’Azur nach Avignon. Doch so weit kommen wir nicht, denn der Apennin hüllt sich in Wolken. Wir fliegen näher heran, suchen nach einem freien Tal, doch vergeblich. Jetzt heißt es umkehren. Einige Wochen zuvor ist eine österreichischen Cessna 172 ganz in der Nähe bei ähnlichen Bedingungen weitergeflogen, ein Absturz mit drei Toten war die Folge. Wir aber halten uns südwestlich der Kontrollzone Piacenza und fliegen Voghera an – mit seiner 1000 Meter langen Betonbahn ein perfekter Ausweichflugplatz.

Foto: Philip Hayder
Geschichtsträchtig: Der Dom in Verona stammt aus dem 12. Jahrhundert. Seit 2000 gehört die Stadt zum Weltkulturerbe (Foto: Barbara Hayder)

Auf der Platzfrequenz meldet sich niemand. Wir drehen einige Vollkreise, gehen dann in den langen Endanflug und fliegen tief über die Piste. Einige Männer arbeiten an einer roten Maschine und winken uns freundlich zu. Also landen wir nach einer Platzrunde, treffen den Chef des örtlichen Aeroclubs und, zu unserer Überraschung, einen anderen Österreicher, der an diesem einsamen Flugplatz eine rassige „Falco“ erworben hat.

Nach einem geselligen Nachmittag und einer von unseren neuen Bekannten organisierten Übernachtung geht es am nächsten Morgen weiter. Noch immer ist das Wetter nicht perfekt, aber doch ausreichend für einen erneuten Versuch, das Küstengebirge zu überqueren. Es folgen einige bange Minuten, doch dann blitzt es blau auf. Sekunden später sehen wir schon Genua vor uns liegen – geschafft!

Was folgt, ist pure Freude am Fliegen: Während wir parallel zur Küste der Riviera folgen, wird die Staubewölkung zu unserer Rechten immer durchlässiger. Bei Monaco beginnt die berühmte VFR-Route vor der Côte d’Azur: Wir sinken zuerst auf 1500, dann auf 1000 und schließlich auf nur noch 500 Fuß. Segelboote und Yachten sind klar erkennbar, der Blick auf die Küste ist atemberaubend. Die rasche Abfolge der Wegpunkte, die hier besonders exakt einzuhalten sind, sorgt eher für Unterhaltung als für Hektik. Wir kosten dieses Vergnügen so lange wie möglich aus. Erst bei Cassis, kurz vor dem komplexen Luftraum von Marseille, drehen wir auf Nordkurs und fliegen nach Avignon. Dort gelingt die Landung trotz heftigen Mistrals butterweich. 


Bei Monaco beginnt die berühmte VFR-Route vor der Côte d’Azur

Wir vertäuen unsere Socata besonders sorgfältig, nehmen ein Taxi zu unserem Privatzimmer in die Altstadt – und schmunzeln: Der Vermieter hat als Revue-Regisseur jahrelang in Wiener Nachtclubs gearbeitet und kennt unsere Heimatstadt perfekt. Avignon selbst ist bezaubernd. Obwohl gerade das sommerliche Theaterfestival beginnt, hält sich der Touristenstrom in Grenzen. Wir genießen ein exzellentes Menü bei Spitzenkoch Christian Etienne: Gaumenfreuden unter freiem Himmel, unmittelbar neben dem Papstpalast.

Am folgenden Nachmittag sind wir wieder in der Luft: Bei einem Vollkreis um die Altstadt bewundern wir die weltbekannte Brücke von Avignon, dann queren wir in geringer Höhe die Carmargue, folgen nochmals der Küste und nehmen schließlich Kurs auf Carcassonne. Die Kleinstadt ist für ihr perfekt erhaltenes mittelalterliches Zentrum berühmt, der Flughafen aber eher auf die häufigen Linienflüge von Ryanair vorbereitet. Die Abwicklung ist daher bürokratisch, die (gewichtsabhängigen) Kosten sind jedoch mit nicht einmal neun Euro lächerlich gering. Wir übernachten im sehr komfortablen Hotel du Château unmittelbar vor dem Tor zur Altstadt.

Foto: Philip Hayder
Auch schön: Seitenblicke auf dem Flug von Voghera nach Avignon. Doch die Reise geht noch ein ganzes Stück weiter (Foto: Philipp Hayder)

Am nächsten Tag bestaunen wir auch Carcassonne von oben, bevor wir die 170 Nautischen Meilen nach Biarritz in Angriff nehmen. Der Flug beginnt bei aufgelockerter Bewölkung, doch immer dichtere Wolken schieben sich vom Atlantik in unsere Richtung. Die Untergrenzen sinken ab. Könnten wir es sicher und legal bis Biarritz schaffen? Wahrscheinlich ja, doch schließlich ist das ein Urlaub und keine Mutprobe: Wir drehen daher ab und landen auf dem Flugplatz des kleinen Provinzstädtchens Aire sur l’Adour. Freundliche Einheimische empfehlen uns ein Privatquartier in einem alten Bürgerhaus, am Weg dorthin entdecken wir eine Fouga Magister auf einem Pfahl: Hier wurde der bekannte Strahltrainer der fünfziger und sechziger Jahre gebaut.

Am Tag darauf geht es bei nunmehr perfekten Flugwetter weiter nach Biarritz: Das von vielen Flüssen durchzogenen Hinterland präsentiert sich in sattem Grün, danach fliegen wir zur „étape de base“, dem Queranflug, auf das Meer hinaus und bewundern die eleganten Hotels der Stadt und vor ihnen die schäumende Brandung. Eingerahmt wird dieses traumhafte Panorama von dem im Hintergrund aufragenden Gipfeln der Pyrenäen.

Vom Flughafen nehmen wir ein Taxi in den rund 30 Kilometer entfernten Strandort Hossegor. Das ist nicht ganz billig, doch ein Mietauto brauchen wir nicht: Schließlich wollen wir in den nächsten Tagen am Meer entspannen und nur mit Fahrrädern die Umgebung entdecken. Unser Hotel mit dem simplen Namen „202“ begeistert mit persönlichem Service und Liebe zum Detail. Ein Geheimtipp an vielen Orten der französischen Atlantikküste: Direkt bei den Austernzüchtern die frisch geernteten Meeresfrüchte verkosten, am besten mit Butterbrot und einer Flasche regionalen Weißweins. Nach vier Tagen am Strand ist es an der Zeit, wieder aufzubrechen.

Über der französischen Atlantikküste drehen wir in den Endanflug von Biarritz

Von Biarritz fliegen wir zuerst einige Minuten über dem Meer nach Norden und bewundern das goldene Band des Sandstrands, der sich entlang der kaum besiedelten Küste bis auf die Höhe von Bordeaux erstreckt. Dann drehen wir ins Landesinnere, erreichen nach rund einer Stunde Bergerac und nehmen Kurs auf unser Etappenziel Le Puy-en-Velay. Über den kahlen Bergen des Cantal gibt es heftige Turbulenzen, dann meldet sich am Funk in Le Puy niemand. Kein Problem: Wieder ein tiefer Überflug, um Windrichtung und Hindernisfreiheit zu verifizieren, dann setzen wir zu Landung an. Ein paar Minuten später plaudern wir schon mit den freundlichen Mitgliedern des örtlichen Aeroclubs, die es sich nicht nehmen lassen, uns persönlich in die nahe gelegene Stadt zu chauffieren.

In den nächsten Tagen entdecken wir per Mietauto die Schönheiten der Auvergne. Dieser touristisch noch kaum erschlossene Landstrich ist uneingeschränkt zu empfehlen: Von den regionalen kulinarischen Genüssen, etwa im Restaurant François Gagnaire in Le Puy, über die zahleichen Burgen und Schlösser bis hin zu actionreichen Kanufahrten auf den Gebirgsflüssen. Außerdem gibt es noch das „Rando Ane“: Darunter verstehen die Franzosen, dass man sich bei einem Bauern einen Esel (Französisch: „âne“) ausleiht und mit diesem Tragtier vor sich hinwandert („randonner“). Ein einmaliges Erlebnis, zumal zum „Crew Resource Management“ mit dem vierbeinigen Copiloten Streicheleinheiten und Karotten unbedingt dazugehören!

Foto: Barbara Hayder
Fast vorbei: Le Puy-en-Velay ist die letzte Station, von hier aus geht’s zurück nach Hause
(Foto: Philipp Hayder)

Am Tag unseres Abflugs veranstalten unsere neuen Freunde vom Aeroclub Le Puy ein Flugplatzfest. Mit dabei sind zwei echte Filmstars: Die französische Nachkriegsversion der Arado Ar-96 war in „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ zu sehen; die zur Mitsubishi Zero „umgebaute“ T-6 Texan hatte ihren Auftritt in „Das Reich der Sonne“. Wir lassen den gastfreundlichen Flugplatz hinter uns und nehmen Kurs auf die Alpen. Zwischen Grenoble, Chambéry und Genf gilt es, etwas genauer auf die Anweisungen der Controller zu achten. Dann überqueren wir den Genfer See, bewundern die Schweizer Westalpen und landen am Flugplatz Ecuvillens bei Fribourg.

Hier besuchen wir Freunde, bevor am nächsten Tag die letzte Etappe beginnt: Zuerst geht es in 5500 Fuß über die CTR Bern hinweg, dann unter den Anflugbereich von Zürich. Hier bleibt ungewohnt wenig Abstand zwischen den Hügelkuppen und der Untergrenze des für den Flughafen Kloten reservierten Luftraums. Plötzlich werden meine Funksprüche nicht mehr empfangen, obwohl ich alle anderen Stationen perfekt verstehe. Nach kurzer Überprüfung der möglichen Fehlerquellen die beruhigende Gewissheit: Nur die vierzig Jahre alte Sprechtaste auf meinem Steuerhorn ist defekt, mit dem PTT-Knopf des Copiloten lässt es sich problemlos funken.

Foto: Barbara Hayder
Ho, Grauer! Entspanntes Wandern mit Packesel in der Auvergne
(Foto: Barbara Hayder)

Im vorarlbergischen Hohenems landen wir zu unserer letzten Mittagspause, bevor es im strahlenden Sonnenschein über die bayerische Seenlandschaft, Salzburg und die österreichischen Voralpen nach Wiener Neustadt geht. Als die Räder unserer ST-10 dort den Boden berühren, sind wir um unzählige Eindrücke und das Bordbuch um exakt 18 Stunden und 52 Minuten Flugzeit reicher.

Unterwegs in Frankreich

Zwar mussten wir einmal das Routing ändern und zweimal einen ungeplanten Zwischenstopp einlegen, doch insgesamt war diese große Reise auch unter VFR problemlos zu bewältigen. Die Flugpläne haben wir stets über Austrocontrol Homebriefing per iPad aufgegeben. Dieses diente uns, dank Air Nav Pro, auch als sekundäres Navigationsgerät neben VOR, ADF, DME und dem fest eingebauten KLN-94. Die angeflogenen Plätze (ausschließlich Hartbelagsbahnen) haben die Erwartungen erfüllt. Biarritz ist teuer, doch gibt es in der Region keine Alternativen für Maschinen der E-Klasse. Unbezahlbar war der herzliche Empfang in Le Puy-en-Velay.

„Say again type of aircraft!“

Selbst in Frankreich haben wir diese Aufforderung am Funk immer wieder zu hören bekommen. Dass die ST-10 auch in ihrer Heimat weitgehend unbekannt ist, überrascht nicht: Zwischen 1969 und 1973 wurden schließlich nur 50 Exemplare gebaut, zehn davon für die Pilotenausbildung bei der brasilianischen Fluglinie VARIG.

Die Ursache für den kurzen Produktionszeitraum war eine 1971 zwischen Piper und Socata abgeschlossene Vereinbarung: Die Franzosen hätten die (günstigere) PA-28-Reihe in Lizenz fertigen sollen. Dies kam aber nicht zustande, und so entschied man sich in Frankreich für die Eigenentwicklung der heute viel bekannteren TB-Reihe. Die aus der Gardan GY-80 entwickelte ST-10 hätte ursprünglich „Provence“ heißen sollen, doch gab es von Bréguet schon eine viermotorige Linien- und Transportmaschine gleichen Namens. Daher taufte man den Viersitzer „Diplomate“ – ein Name, der gut zum Charakter der komfortablen Reisemaschine passt. Die Leistungsdaten entsprechen recht exakt denen einer PA-28R-200 Arrow, zumal beide Flugzeuge von einem Lycoming IO-360-C angetrieben werden.

Die starke V-Stellung der Tragflächen und das enorme Seitenleitwerk sorgen für einen außerordentlich stabilen Flug. Lediglich die recht lange Startstrecke, vor allem auf Gras, sollten Piloten genau beachten – und die Tatsache, dass sich die Leidenschaft für einen solchen Exoten in höheren Erhaltungskosten niederschlagen kann. Neben unserer „D-EALD“ fliegen heute noch mindestens fünf Maschinen in Deutschland und Frankreich, zwei in Brasilien sowie je eine in Schweden und Litauen. Eine Diplomate hat es sogar nach Französisch-Polynesien verschlagen. Der Autor würde sich freuen, unter philipp_hayder@yahoo.com von weiteren Piloten und Eigentümern zu hören.

Die besten Adressen

Wir haben Hotels der gehobenen Kategorie im Voraus gebucht und waren mit diesen durchweg zufrieden. Besonders empfehlen können wir das Hotel du Château in Carcassone (www.hotels-carcassonne.net) sowie das Hotel 202 in Hossegor (www.hotel202.fr). Die kulinarische Raffinesse von Christian Etienne in Avignon (www.christian-etienne.fr) war beeindruckend. Wen es in die Auvergne verschlägt, der sollte außerdem das „Eselswandern“ bei Gaëlle Bruchet (www.rando-ane.fr) ausprobieren. Nicht nur Tierfreunde und Kinder werden begeistert sein!

Text und Fotos: Barbara und Philipp Hayder, fliegermagazin 7/2012

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