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Bristell Energic powered by H55 – jetzt mit Elektromotor von Safran
Auf der AERO 2026 verkündet BRM Aero die Partnerschaft mit Safran Electrical & Power. Damit erhält die Bristell Energic den ENGINeUS Elektromotor.
Es ist eine antreibende Partnerschaft, die BRM Aero auf der AERO 2026 verkündet – im wahrsten Sinne des Wortes. Der neue Partner Safran Electrical & Power liefert in Zukunft seinen zertifizierten Elektromotor ENGINeUS für die Bristell Energic. Weder der Name noch der Motor sind in der elektrifizierten Luftfahrt unbekannt – auch die Integral E von Aura Aero nutzt bereits dieses Modell.
Das Antriebssystem dagegen kommt vom langjährigen Schweizer Partner H55. Gegründet im Jahr 2017 von André Borschberg nach der berühmten Weltumrundung mit der Solar Impulse, entwickelt das Unternehmen seitdem elektrische Antriebsysteme für die Luftfahrt.
Warum steigt BRM Aero auf den Safran ENGINeUS um?
H55 entwickelte auch einen eigenen Elektromotor, mit dem die Bristell Energic zunächst ausgestattet wurde. Mit dieser Konfiguration tourte der Testträger im vergangenen Jahr durch die USA und absolvierte über 180 Demoflüge. Den Umstieg auf den Safran ENGINeUS begründet BRM Aero mit der schnelleren Zulassung der Energic – bestenfalls noch in diesem Jahr.
Damit soll die elektrische Bristell dann auf 70 Minuten Flugzeit inklusive Reserve kommen. Das maximale Abfluggewicht soll zwischen 850 und 900 Kilogramm liegen, die Zuladung bei etwa 220 Kilogramm. Die ersten Auslieferungen sowohl in Europa als auch in den USA sind für nächstes Jahr geplant – und die Auftragsbücher sind mit über 100 Bestellungen bereits gut gefüllt.

Alexander Busch, Jahrgang 2002, studierte im bayerischen Eichstätt Journalistik mit Schwerpunkt Politik und Gesellschaft – Luftfahrt stand leider nicht zur Auswahl. Die schon seit der frühen Kindheit vorhandene Leidenschaft für die Fliegerei lebt der gebürtige Braunschweiger im Luftsportverein seiner Universitätsstadt aus. Dort begann er im Frühjahr 2021 mit dem Segelfliegen. Etwa ein Jahr später lag die Lizenz bereits im Briefkasten, es folgte die Umschulung auf Reisemotorsegler und anschließend die UL-Lizenz.



