Continental will Triebwerkswechsel deutlich beschleunigen
Continental startet ein neues Programm für schnelleren Triebwerksersatz. Das FastTrack-System soll Ausfallzeiten von Flugzeugen deutlich reduzieren.
Der Motorenhersteller Continental Aerospace Technologies hat ein neues Programm zur schnelleren Bereitstellung von Austauschtriebwerken vorgestellt. Wie das Unternehmen auf der AERO 2026 mitteilte, soll das sogenannte FastTrack Engine Program die Standzeiten von Flugzeugen deutlich verkürzen.
Künftig können Halter ihre bestehenden Triebwerke im Rahmen einer Überholung direkt gegen ein neues, überholtes oder werksüberarbeitetes Aggregat tauschen. Ziel ist es, den Austauschprozess zu vereinfachen und die Einsatzbereitschaft von Flugzeugen schneller wiederherzustellen.
Kürzere Lieferzeiten
Nach Angaben des Herstellers sind ausgewählte Motoren über das Programm innerhalb von ein bis 75 Tagen verfügbar. Möglich wird dies durch gezielte Lagerhaltung und Produktionsplanung.
„Wir wissen, wie entscheidend die Verfügbarkeit für unsere Kunden ist“, sagt Oliver Leber, Vice President Global Sales & Applications Engineering bei Continental. „Mit unserem FastTrack Engine Program vereinfachen wir den Austauschprozess und helfen, Ausfallzeiten zu reduzieren.“
Alternative zur klassischen Überholung
Das Programm richtet sich vor allem an Betreiber, die lange Standzeiten bei der klassischen Motorüberholung vermeiden wollen. Statt auf die Fertigstellung des eigenen Triebwerks zu warten, kann direkt ein Ersatzaggregat eingebaut werden.
Die verfügbaren Motoren werden laut Continental regelmäßig aktualisiert. Kunden erhalten Unterstützung über das weltweite Vertriebs- und Servicenetz des Herstellers.

Isabella Sauer ist Jahrgang 1991, studierte in Bamberg Kommunikationswissenschaft und absolvierte anschließend ein Volontariat bei Auto Bild. Seit ihrer Jugend ist sie journalistisch tätig und arbeitete für große Verlagshäuser, darunter Axel Springer und die Funke Mediengruppe. Print, Digital, Social Media - für Isabella hat jeder Inhalt das Potenzial, vielfältig aufbereitet zu werden. Und wie kam sie zum fliegermagazin? Das Thema Mobilität interessierte sie immer schon sehr. Ob Auto, Bahn, Camper, Airliner oder Fahrrad: Die Welt lässt sich aus vielen Perspektiven entdecken. Nun geht es für Isabella Sauer in die Luft. Seit Mai 2025 hat sie eine Privatpilotenlizenz (PPL).



