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Drei Tote bei Absturz einer Cessna 172 bei Erkelenz-Gerderath

Bei Erkelenz-Gerderath ist eine niederländisch registrierte Cessna 172 abgestürzt. Alle drei Insassen kamen ums Leben.

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Die Absturzstelle bei Erkelenz-Gerderath wurde weiträumig abgesperrt – das Wrack der Cessna liegt auf einem abgeernteten Feld am Waldrand.
Die Absturzstelle bei Erkelenz-Gerderath wurde weiträumig abgesperrt – das Wrack der Cessna liegt auf einem abgeernteten Feld am Waldrand. Bild: picture alliance/dpa

Ein Flug von Hilversum in den Niederlanden nach Deutschland endete am Montag, den 14. September 2026, tödlich: Eine Cessna F172P Skyhawk II stürzte gegen 11.20 Uhr bei Gerderath, einem Ortsteil von Erkelenz im Kreis Heinsberg, auf einem Acker ab. Alle drei Insassen der Maschine kamen ums Leben.

Die Maschine war laut niederländischem Flughafenbetreiber gegen 10.25 Uhr Ortszeit vom Flughafen Hilversum (EHHV) nördlich von Utrecht gestartet, das Ziel lag nur wenige Kilometer hinter der deutsch-niederländischen Grenze. Ein Anwohner beschrieb gegenüber Medien, die Maschine sei zunächst tief über den Ortsteil Fronderath geflogen, bevor sie zunehmend an Höhe verlor.

Flugzeugabsturz bei Erkelenz-Gerderath

An Bord befanden sich nach Angaben des niederländischen Außenministeriums drei Erwachsene niederländischer Staatsangehörigkeit – ein 58-jähriger Mann aus Amsterdam, eine 23-jährige Frau aus Amsterdam sowie ein 57-jähriger Mann aus der Gemeinde Súdwest-Fryslân.

Die Maschine gehörte zur Flotte der niederländischen Flugschule Vliegschool Hilversum, die nach dem Unglück ihren Flugbetrieb vorübergehend eingestellt hat.

Ermittlungen laufen international

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat die Ermittlungen übernommen; ihre Mitarbeiter erreichten die Absturzstelle noch am Nachmittag. Da es sich um ein niederländisch registriertes und in den Niederlanden gestartetes Luftfahrzeug handelt, sind auf Anfrage der deutschen Behörden zusätzlich Ermittler der niederländischen Onderzoeksraad voor Veiligheid (Dutch Safety Board) nach Deutschland gereist.

Ziel der gemeinsamen Untersuchung ist es, den genauen Flugverlauf sowie die Umstände zu rekonstruieren, die zum Höhenverlust und letztlich zum Absturz führten. Belastbare Erkenntnisse dürften mehrere Monate auf sich warten lassen.

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