FIS: Online-Vortrag gegen Luftraumverletzungen am 11. März
Ein leidiges Thema für Piloten und Lotsen ist die Verletzung freigabepflichtiger Lufträume. Jetzt startet die DFS eine Infokampagne.
Ungenehmigte Einflüge in kontrollierte beziehungsweise freigabepflichtige Lufträume können schnell gefährlich werden. Die Zahl der Luftraumverstöße ist in den letzten Jahren nach Angaben der Deutschen Flugsicherung (DFS) deutlich gestiegen.
Deshalb startet die DFS jetzt eine breit angelegte Informationskampagne für Pilotinnen und Piloten. Die Info-Offensive umfasst drei Bestandteile:
- Der Fluginformationsservice (FIS) veranstaltet einen kostenlosen Online-Vortrag zum Thema Luftraumverletzungen. Los geht es am 11. März um 19 Uhr.
- Die DFS hat einen Safety Newsletter veröffentlicht, in dem Lotsen aus ihrer Perspektive die Gefahren unbeabsichtigter Luftraumverletzungen beschreiben und Tipps zur Vermeidung solcher Vorfälle geben. Die Publikation kann kostenfrei abgerufen werden.
- Außerdem gibt es für Flugschulen, Vereine und das heimische Wohnzimmer ein Plakat mit Sicherheitshinweisen zum Selbstausdrucken. Auch hier ist der Download gratis.
Flyer Freigabepflichtige Lufträume der DFSSo unerfreulich das Thema ist, umso erfreulicher ist die Initiative von DFS und FIS die Probleme proaktiv anzugehen. Man kann es in Zeiten von Navi-Apps und GPS-Einbaugeräten nicht oft genug betonen. Pilotinnen und Piloten sollten immer aktuelle Luftraumdaten nutzen, vor dem Abflug die NOTAMs noch einmal überprüfen und ausreichend Abstand zu freigabepflichtigen Lufträumen halten. Auch der beliebte Fehler Druck- und GPS-Höhe zu vertauschen, kann teuer werden.

Dirk M. Oberländer, Jahrgang 1975, verbrachte seine Jugend beim Segelfliegen am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Später folgte der Abschied vom Schieben und Umstieg zum Ultraleicht-Fliegen. Die zweite große Leidenschaft, das Schreiben, brachte Dirk zu Stadtmagazinen, Tageszeitungen, Kundenmedien und in die wunderbare Welt der Werbung. Immer mit einem Faible für Technik und die Menschen dahinter. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der studierte Kultur- und Medienmanager beim fliegermagazin landete. Am Boden ist Dirk bevorzugt mit Laufschuhen und Rad unterwegs – im Urlaub auch gern mal mit Zelt in Richtung Süden.

