Förderung für Elektrowinden in Baden-Württemberg
Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg vergibt bis 31. Juli 2026 Fördermittel für umweltfreundliche E-Winden an Flugplatzbetreiber.
Lautlos Fliegen und lautlos Starten, so lässt sich das aktuelle Förderprogramm der Landesregierung von Baden-Württemberg zusammenfassen. Denn das Verkehrsministerium des Landes hat eine Förderung zur Anschaffung „elektrischer Startwinden für den Segelflugbetrieb“ ausgeschrieben. Ziel ist es, die Transformation zur nachhaltigen Mobilität in der Luftfahrt zu fördern.
Ganz ohne Eigeninvestitionen geht es aber auch bei diesem Födertopf nicht. Denn das Land bezuschusst maximal 50 Prozent der Kosten und deckelt die Fördersumme bei höchstens 75.000 Euro pro Antragsteller. Dabei gilt das Windhund-Prinzip: Über die Anträge wird in Reihenfolge ihres Eintreffens entschieden, bis der Etat ausgeschöpft ist. Schnellsein lohnt sich also!
Wer kann die Förderung für Elektrowinden beantragen?
Natürlich gilt es, wie in der Verwaltung üblich, einige Voraussetzungen zu erfüllen. Hier die wichstigsten Punkte in der Übersicht:
- Antragsberechtigt sind Betreiber von Verkehrs- und Sonderlandeplätzen im Sinne des § 49 Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung sowie Betreiber von Segelfluggeländen im Sinne des § 54 Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung in Baden-Württemberg.
- Die Förderung erfolgt als Projektförderung in Form eines zweckgebundenen Zuschusses als Anteilsfinanzierung von bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Jedoch ist die Zuwendung pro Antragsteller auf 75.000 Euro begrenzt.
- Die vollständigen Antragsunterlagen sind bis spätestens 31. Juli 2026 beim Ministerium für Verkehr einzureichen.
- Das Geld darf für Investitionskosten zur Anschaffung und Installation von elektrischen Startwinden verwendet werden.
Bleibt zu hoffen, dass viele Vereine die Förderung nutzen und sich in Zukunft den teuren Spritkauf sparen können.

Dirk M. Oberländer, Jahrgang 1975, verbrachte seine Jugend beim Segelfliegen am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Später folgte der Abschied vom Schieben und Umstieg zum Ultraleicht-Fliegen. Die zweite große Leidenschaft, das Schreiben, brachte Dirk zu Stadtmagazinen, Tageszeitungen, Kundenmedien und in die wunderbare Welt der Werbung. Immer mit einem Faible für Technik und die Menschen dahinter. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der studierte Kultur- und Medienmanager beim fliegermagazin landete. Am Boden ist Dirk bevorzugt mit Laufschuhen und Rad unterwegs – im Urlaub auch gern mal mit Zelt in Richtung Süden.

