Garmin stellt D2 Mach 2 Pro vor: Pilotenuhr mit Satellitenfunk
Das neue Topmodell D2 Mach 2 Pro der Piloten-Smartwatches von Garmin kann ohne Mobilfunknetz telefonieren, texten und Notrufe senden.
Garmins Pilotenuhren-Familie D2 hat ein neues Topmodell: Die D2 Mach 2 Pro ergänzt die vor einigen Monaten präsentieren Smartwatches mit einer weiteren wichtigen Funktion. Die Uhr nutzt die InReach-Technologie von Garmin, um auch außerhalb des Mobiltelefonnetzes per Iridium-Satellitenfunk Textnachrichten zu senden und zu empfangen, zu telefonieren und Notrufe abzusetzen.
Die Uhr bietet wie ihre Schwestermodelle (die wir ausführlich im Video vorstellen) eine Fülle von Funktionen für Piloten, etwa Navigation auch mit Moving Map, eine Wetteranzeige inklusive Radarbild und automatische Flugzeit-Aufzeichnung. Auch Fitnesstracking und die Überwachung einer Vielzahl von Sportarten beherrscht die Uhr, ebenso die Kontrolle von Gesundheits- und Schlafdaten sowie die üblichen Smartwatch-Funktionen.
InReach-Kommunikation auch ohne Mobilfunknetz
Die Besonderheit der D2 Mach 2 Pro ist die InReach-Funktion, die von den gleichnamigen Trackern aus dem Haus Garmin stammt. Damit kann die Uhr über das Satellitenkommunikationsnetz Iridium unabhängig von Mobilfunknetzen telefonieren, Textnachrichten austauschen oder über einen SOS-Knopf im Notfall Rettungskräfte alarmieren. Die GPS-Position des Verunfallten wird dabei mit übertragen. Für die InReach-Funktionen ist der Abschluss eines Dienstleistungsvertrags erforderlich.
Die D2 Mach 2 Pro hat einen Gehäusedurchmesser von 51 Millimeter. Sie hat ein graues Carbon-Titan-Zifferblatt, ein braunes Leder- sowie ein schwarzes Silikonarmbarnd und einen integrierten Lautsprecher. Der deutsche Preis steht zur Zeit noch nicht fest. Auf der AERO zeigt Garmin die Uhr auf dem Stand der Firma in Halle A6.

Thomas Borchert begann 1983 in Uetersen mit dem Segelfliegen. Es folgte eine Motorsegler-Lizenz und schließlich die PPL in den USA, die dann in Deutschland umgeschrieben wurde. 2006 kam die Instrumentenflugberechtigung hinzu. Der 1962 geborene Diplom-Physiker kam Anfang 2009 vom stern zum fliegermagazin. Er fliegt derzeit vor allem Chartermaschinen vom Typ Cirrus SR22T, am liebsten auf längeren Reisen und gerne auch in den USA.

