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Grounding für Elixir-Flugzeuge nach tödlichem Unfall

Rund 60 Flugzeuge des französischen Unternehmens sind weltweit gegrounded. EASA und Elixir veröffentlichten Sicherheitsmeldungen.

Von Dirk M. Oberländer Fliegermagazin bei Google bevorzugen
Die Elixir+ von Elixir Aircraft.
Die Elixir+ von Elixir Aircraft. Bild: Ian Seager

Am 1. Oktober 2026 kam es beim Flugzeugbauer Elixir bei einem Testflug zu einen tödlichen Unfall. Dabei kamen die beiden 45- und 29-jährigen Piloten ums Leben. Der Absturz der Maschine mit der Kennung F-WZAG erfolgte bei einem Touch-and-go am Werksflugplatz in Rochefort. Als Sicherheitsmaßnahme hat das Unternehmen die gesamte Flotte mittels eines Service Bulletins (Alert Service Bulletin ASB-633-005-R01) gegroundet. Halter von Exixir-Maschinen wurden durch den Hersteller aufgefordert, ihre Flugzeuge bis auf weiteres am Boden zu lassen. Dies betrifft alle bislang gefertigten Maschinen – unabhängig von Baujahr und Modellgeneration.

Die europäische Luftfahrtorganisation EASA hat am 2. Oktober 2026 ebenfalls eine entsprechende Sicherheitsmeldung veröffentlicht (Emergency AD 2026-0191-E »Suspension of Flight Operations«). Nach Informationen der EASA sind rund 60 Flugzeuge in Frankreich, Portugal, Spanien, Griechenland und den USA betroffen. Die englische Luftfahrtbehörde CAA hat die EASA-Meldung übernommen. Es wird erwartet, dass auch die amerikanische FAA eine entsprechende Anweisung veröffentlichen wird.

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Exilir Tiefdecker aus Faserverbundwerkstoffen (Foto: Jean-Marie Urlacher)

Derzeit laufen die Untersuchungen zu den Ursachen des Unfalls. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen scheint ein technischer Defekt wahrscheinlicher als menschliches Versagen.

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Über den Autor
Dirk M. Oberländer

Dirk M. Oberländer, Jahrgang 1975, verbrachte seine Jugend beim Segelfliegen am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Später folgte der Abschied vom Schieben und Umstieg zum Ultraleicht-Fliegen. Die zweite große Leidenschaft, das Schreiben, brachte Dirk zu Stadtmagazinen, Tageszeitungen, Kundenmedien und in die wunderbare Welt der Werbung. Immer mit einem Faible für Technik und die Menschen dahinter. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der studierte Kultur- und Medienmanager beim fliegermagazin landete. Am Boden ist Dirk bevorzugt mit Laufschuhen und Rad unterwegs – im Urlaub auch gern mal mit Zelt in Richtung Süden.

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