ALLGEMEIN

/

Rettet die Cessna 150 Aerobat: 0-240 A Motor gesucht

Noch während des PPL-Trainings kauft Maxime Lecocq eine restaurierungsbedürftige C150 Aerobat. Was dringend fehlt: der passende Motor.

Von Dirk M. Oberländer Fliegermagazin bei Google bevorzugen
Cessna 150 Aerobat
Auf dem Hänger zum neuen Halter – die Cessna 150 Aerobat. Bild: Maxime Lecocq

Wohl fast jeder Pilot oder Pilotin wünscht sich nach erfolgreicher Prüfung ein eigenes Flugzeug. So ging es auch Maxime Lecocq. Und weil Geld natürlich meist ein limitierender Faktor ist, sollte die Maschine möglichst günstig sein. Kurz entschlossen erwarb er noch während des Flugtrainings eine FRA 150 L Aerobat Baujahr 1974 direkt von seinem Fluglehrer. Der klassische Metallhochdecker brauchte vor allem zwei Dinge: viel Zuwendung und einen Eigener, der wirklich gut schrauben kann.

Bald zog das Flugzeug vom Dachboden des Verkäufers in die Garage des Jungpiloten. Dieser traute sich die Mammutaufgabe mutig zu. Doch das ist kein Größenwahn. Denn Maxime Lecocq ist gelernter Fluggerätemechaniker und hat mehrere Jahre für die Luftwaffe am Standort Büchel Tornados gewartet. Inzwischen studiert der luftfahrtbegeisterte Pilot Architektur und hat unzählige Stunden in die Wiederbelebung des kleinen Kunstflugzeugs gesteckt. Fast die gesamte Restaurierung erledigt Maxime Lecocq selbst – von Arbeiten an der Zelle über die Technik bis zur Lackierung.

Dringend gesucht: Continental O-240 Motor

Langsam nähert sich das Projekt dem Abschluss. Doch es gibt noch eine große Herausforderung. Das Flugzeug hat kein Triebwerk. Denn der Originalmotor wurde durch einen Pleuelschaden zerstört. Nun sucht Maxime Lecocq einen passenden Motor. Aber keinen x-beliebigen O-200. Denn die Kunstflugtauglichkeit der Cessna 150 Aerobat soll natürlich erhalten bleiben.

Benötigt wird ein Continental 0-240 A Kolbentriebwerk mit 130 PS. Der Motor wurde damals bei Rolls-Royce gefertigt. Das Problem: Weltweit gibt es nur rund 140 dieser Motoren. Aber vielleicht gelingt es uns ja, gemeinsam Maxime Lecocq zu einem solchen Triebwerk zu verhelfen. Hinweise gerne per E-Mail an direkt an den eifrigen Eigner.

LESEN SIE AUCH
Kaelin Aero B-100C beim Erstflug.
News

Kaelin Aero: Erfolgreicher Erstflug der B-100C

Über den Autor
Dirk M. Oberländer

Dirk M. Oberländer, Jahrgang 1975, verbrachte seine Jugend beim Segelfliegen am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Später folgte der Abschied vom Schieben und Umstieg zum Ultraleicht-Fliegen. Die zweite große Leidenschaft, das Schreiben, brachte Dirk zu Stadtmagazinen, Tageszeitungen, Kundenmedien und in die wunderbare Welt der Werbung. Immer mit einem Faible für Technik und die Menschen dahinter. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der studierte Kultur- und Medienmanager beim fliegermagazin landete. Am Boden ist Dirk bevorzugt mit Laufschuhen und Rad unterwegs – im Urlaub auch gern mal mit Zelt in Richtung Süden.

Schlagwörter