Scalewings: Mustang SW-51 Mk II mit neuem Prop
Auf dem EAA AirVenture in Oshkosh (USA) präsentiert Scalewings die SW-51 Mustang Mk II mit größerem Propeller und lädt Medien zu Probeflügen ein.
Scalewings präsentiert auf dem Fly-in die neueste Version seiner SW-51 Mustang. Der Tiefdecker mit Tandem-Anordnung der Crew ist am Rotax-Stand (Booth 265) entlang des Celebration Way zu sehen. Auffälligste Neuerung ist ein um 33 Prozent größerer hydraulischer Verstellpropeller vom Typ MTV-22 vom bayrischen Hersteller MT-Propeller. Er verändert nicht nur die Optik des Flugzeugs am Boden deutlich, sondern unterstreicht auch den charakteristischen Auftritt des Mustangs im Maßstab 72 Prozent.
Die Mustang-Replika von Scalewings gilt als besonders detailgetreue Hommage an die legendäre North American P-51 Mustang. Nach Angaben des Herstellers sind mehr als 100.000 Details direkt in die Karbonfaser-Struktur integriert. Dadurch soll die Silhouette des historischen Jagdflugzeugs möglichst originalgetreu nachgebildet werden. Unter der Cowling steckt allerdings modere UL-Technik. Der Antrieb stammt von Rotax, die Avionik samt Autopilot von Garmin.



Klassischer Look mit modernem Rotax-Turboantrieb
Angetrieben wird die SW-51 vom Rotax 916 iS. Der Boxermotor mit Benzineinspritzung und Turbolader liefert eine Startleistung von 160 PS. Mit lediglich 16 Prozent des Gewichts einer originalen North American P-51 erreicht die SW-51 laut Scalewings ein vergleichbares Leistungsgewicht. Gleichzeitig soll die Rollrate sogar höher ausfallen als beim historischen Vorbild. Dadurch möchte der Hersteller ein besonders direktes und sportliches Fluggefühl vermitteln. Scalewings betont, das Flugzeug biete damit ein authentisches Warbird-Erlebnis, sei aber deutlich einfacher und kostengünstiger im Betrieb als ein restauriertes Original.

Dirk M. Oberländer, Jahrgang 1975, verbrachte seine Jugend beim Segelfliegen am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Später folgte der Abschied vom Schieben und Umstieg zum Ultraleicht-Fliegen. Die zweite große Leidenschaft, das Schreiben, brachte Dirk zu Stadtmagazinen, Tageszeitungen, Kundenmedien und in die wunderbare Welt der Werbung. Immer mit einem Faible für Technik und die Menschen dahinter. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der studierte Kultur- und Medienmanager beim fliegermagazin landete. Am Boden ist Dirk bevorzugt mit Laufschuhen und Rad unterwegs – im Urlaub auch gern mal mit Zelt in Richtung Süden.

