ScaleWings SW-51 Mustang: Neue Propeller-Option bringt mehr Leistung
Die ScaleWings SW-51 bekommt einen neuen MT-Propeller. Das Upgrade ist auch für Bestandsflugzeuge möglich.
ScaleWings hat seine 72-prozentige P-51-Replika SW-51 weiterentwickelt. Ab Seriennummer 052 ist ein neuer, deutlich größerer Kompositpropeller von MT-Propeller erhältlich – und der soll spürbare Leistungsgewinne bringen.
Das neue Modell MTV-22 wurde in mehr als zweijähriger Zusammenarbeit zwischen ScaleWings und MT-Propeller entwickelt. Der Propeller ist rund ein Drittel größer als der bisherige und steigert laut Hersteller die Steigleistung der SW-51 um rund 15 Prozent – etwa 300 ft/min. Auch der Startrollweg soll sich um etwa 15 Prozent verkürzen.
Historisch inspiriertes Design
Die Verbindung zur Original-Mustang spielt bei der Weiterentwicklung eine große Rolle. MT-Propeller fertigt heute die Composite-Propeller für die vollgroße North American P-51 sowie für die seltene P-82 Twin Mustang. Die Tochterfirma AVIA produziert zudem Ersatzblätter in Lizenz für die historischen Hamilton-Standard-Propeller. Für die SW-51 wurde das Blattprofil des originalen Hamilton-Standard-Propellers der 1940er-Jahre aufgegriffen und maßstäblich verkleinert.
„Die SW-51 so authentisch wie möglich zu bauen, ist für uns zentral“, sagt ScaleWings-CEO Christian von Kessel. Mit der Erfahrung von MT-Propeller sei der Schritt zu einem neuen, leistungsfähigeren und optisch passenderen Propeller naheliegend gewesen.
Upgrade auch für bestehende SW-51
Aktuelle Besitzer einer SW-51 können ihre Flugzeuge nachrüsten: Der MTV-22 ist als Upgrade-Paket inklusive Spinner verfügbar. Neben den Leistungswerten profitieren Piloten laut Hersteller auch von einer verbesserten Optik der Mustang-Replika.
Seit Einführung in den USA vor etwas mehr als drei Jahren wurden 62 Exemplare der SW-51 verkauft – allein 20 davon im Jahr 2025. Das leichte, zweisitzige Flugzeug richtet sich an Privatpiloten, die eine authentische Mustang-Anmutung mit moderner Composite-Bauweise, FADEC-Triebwerk und zeitgemäßer Avionik kombinieren möchten.

Isabella Sauer ist Jahrgang 1991, studierte in Bamberg Kommunikationswissenschaft und absolvierte anschließend ein Volontariat bei Auto Bild. Seit ihrer Jugend ist sie journalistisch tätig und arbeitete für große Verlagshäuser, darunter Axel Springer und die Funke Mediengruppe. Print, Digital, Social Media - für Isabella hat jeder Inhalt das Potenzial, vielfältig aufbereitet zu werden. Und wie kam sie zum fliegermagazin? Das Thema Mobilität interessierte sie immer schon sehr. Ob Auto, Bahn, Camper, Airliner oder Fahrrad: Die Welt lässt sich aus vielen Perspektiven entdecken. Nun geht es für Isabella Sauer in die Luft. Seit Mai 2025 hat sie eine Privatpilotenlizenz (PPL).

