UL-Ausbildung: neue Prüfungsfragen und Schulungsinhalte
Neuheiten in der UL-Ausbildung: Neben aktualisierten Inhalten in Theorie und Praxis ist jetzt auch die digitale Dokumentation möglich.
Bei der Ausbildung zum Luftfahrerschein für Luftsportgeräteführer gibt es einige Änderungen. Die erste betrifft das leidige Thema Papierkrieg: Ab sofort können Vereine und Flugschulen die Dokumentation der UL-Ausbildung vollständig digitalisieren. Die technische Basis dafür liefert die Plattform vereinsflieger.de. Das System bildet die gesamte Ausbildung ab – von der Anmeldung bis zur Ausstellung der Lizenz nach dem bestandenen Prüfungsflug. Die digitale Plattform wird vom Luftsportgeräte-Büro des Deutschen Aero Clubs (DAeC) bereits genutzt. Die Ausbildung kann auch weiterhin »auf Papier« dokumentiert werden.
Auch beim Lernen für die Theorie gab es 2026 ein Update. Der Fragenkatalog wurde überarbeitet. Dies betrifft angehende Scheininhaber für Dreiachser, Trikes und Tragschrauber. Die aktuelle Fassung der Fragensammlung trägt die Versionsnummer 1.24. Flugschüler können die potenziellen Prüfungsfragen in Papierform oder den neuen UL-Theorie-Onlinetrainer nutzen. Beide Varianten sind kostenpflichtig: Die Printversion gibt es ab 16 Euro (DULV-Mitglieder) beziehungsweise 20 Euro (jeweils plus Versand), der Online-Trainer kann ab 19 Euro (für einen Monat Laufzeit) genutzt werden.

Zu guter Letzt wird natürlich auch die praktische Ausbildung von Zeit zu Zeit modernisiert. Die Bundeskommission UL hat das Ausbildungshandbuch für aerodynamisch gesteuerte UL und Leichte Luftsportgeräte (120-Kilo-Klasse) auf die Version 4.7 aktualisiert. Die Änderungen betreffen unter anderem die Nutzung digitaler Plattformen, die Unterschiedsschulung auf komplexe Luftsportgeräte mit Glascockpit sowie die Online-Theorieprüfung.

Dirk M. Oberländer, Jahrgang 1975, verbrachte seine Jugend beim Segelfliegen am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Später folgte der Abschied vom Schieben und Umstieg zum Ultraleicht-Fliegen. Die zweite große Leidenschaft, das Schreiben, brachte Dirk zu Stadtmagazinen, Tageszeitungen, Kundenmedien und in die wunderbare Welt der Werbung. Immer mit einem Faible für Technik und die Menschen dahinter. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der studierte Kultur- und Medienmanager beim fliegermagazin landete. Am Boden ist Dirk bevorzugt mit Laufschuhen und Rad unterwegs – im Urlaub auch gern mal mit Zelt in Richtung Süden.

