/
Ultraleichtflugzeug in Barßel abgestürzt – Pilot stirbt
In Barßel ist ein Ultraleichtflugzeug beim Start abgestürzt. Der 66-jährige Pilot kam ums Leben. Die BFU ermittelt zur Unfallursache.
Bei einem Absturz eines Luftsportgeräts am Flugplatz Barßel-Lohe (EDXL) in Niedersachsen ist am Ostermontag ein 66 Jahre alter Pilot ums Leben gekommen. Das geht aus Angaben der Polizei Cloppenburg hervor.
Der Unfall ereignete sich am Ostermontag, 6. April, gegen 16:38 Uhr. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet das einsitzige Ultraleichtflugzeug während des Startvorgangs aus bislang ungeklärter Ursache in eine Schräglage und stürzte anschließend ab.
Die Maschine schlug neben der Startbahn auf. Am Luftsportgerät entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden, der laut Polizei auf rund 20.000 Euro geschätzt wird.
Pilot stirbt an der Unfallstelle
Der Pilot aus Edewecht (Landkreis Ammerland) wurde bei dem Absturz tödlich verletzt. Für ihn kam jede Hilfe zu spät – er verstarb noch an der Unfallstelle.
Neben Polizei und Rettungsdienst waren zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort. Die Freiwillige Feuerwehr Barßel rückte mit rund 35 Kräften aus. Zusätzlich waren ein Notarzt, ein Rettungswagen sowie ein Rettungshubschrauber im Einsatz.
Auch ein sogenanntes Delaborierer-Team wurde hinzugezogen. Hintergrund ist das an Bord befindliche Rettungsfallschirmsystem („Safety Pack“), das bei Ultraleichtflugzeugen verbaut ist und bei einem Unfall besondere Sicherungsmaßnahmen erfordert.
BFU ermittelt zur Ursache
Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks aufgenommen. Auch die Polizei untersucht den Hergang.
Der Flugplatz Barßel-Lohe ist ein Sonderlandeplatz (EDXL) im Landkreis Cloppenburg und wird im PPR-Betrieb geführt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Weitere Erkenntnisse werden in den kommenden Wochen erwartet.

Isabella Sauer ist Jahrgang 1991, studierte in Bamberg Kommunikationswissenschaft und absolvierte anschließend ein Volontariat bei Auto Bild. Seit ihrer Jugend ist sie journalistisch tätig und arbeitete für große Verlagshäuser, darunter Axel Springer und die Funke Mediengruppe. Print, Digital, Social Media - für Isabella hat jeder Inhalt das Potenzial, vielfältig aufbereitet zu werden. Und wie kam sie zum fliegermagazin? Das Thema Mobilität interessierte sie immer schon sehr. Ob Auto, Bahn, Camper, Airliner oder Fahrrad: Die Welt lässt sich aus vielen Perspektiven entdecken. Nun geht es für Isabella Sauer in die Luft. Seit Mai 2025 hat sie eine Privatpilotenlizenz (PPL).



