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Vier Tote bei Trainingsflug: Robin DR 400 in den Pyrenäen abgestürzt

In den französischen Pyrenäen ist eine Robin DR 400 abgestürzt. Drei Flugschüler und ein Fluglehrer kamen ums Leben. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Von Isabella Sauer
Eine Robin DR400 (Symbolfoto).
Eine Robin DR400 (Symbolfoto). Bild: Archiv

In den französischen Pyrenäen ist am Sonntagabend ein Trainingsflug tragisch verunglückt. Eine Robin DR 400 stürzte in rund 2000 Metern Höhe in ein verschneites Hochgebirgsgebiet ab. Alle vier Personen an Bord kamen ums Leben.

Fluglehrer und drei ENAC-Flugschüler unter den Opfern

Bei den Toten handelt es sich um einen 25 Jahre alten Fluglehrer sowie drei Flugschüler im Alter von 18 bis 21 Jahren. Sie stammten von der Nationalen Hochschule für Zivilluftfahrt (ENAC) in Toulouse – einer der wichtigsten Ausbildungseinrichtungen für Air-France-Pilotinnen und -Piloten sowie für die zivile Luftfahrt in Frankreich.

Die DR 400 war zu einem kurzen Flug vom Flugplatz Saint-Girons südlich von Toulouse gestartet und sollte dorthin zurückkehren. Nachdem das Flugzeug nicht wie geplant landete, ging gegen 18 Uhr ein Notruf ein. Laut Staatsanwaltschaft hatten die Insassen zuvor selbst noch einen Notruf abgesetzt.

Wrack der Robin DR 400 nur aus der Luft erreichbar

Die Suchaktion wurde durch die Gendarmerie und die Feuerwehr mit zwei Hubschraubern durchgeführt. Nach rund zwei Stunden entdeckten die Einsatzkräfte das Wrack in einem schwer zugänglichen, schneebedeckten Gelände.

Ein Polizist der Gebirgs-Gendarmerie seilte sich aus einem Hubschrauber zum Unfallort ab und fand die vier Insassen – für sie kam jede Hilfe zu spät.

Ursache noch unklar – Ermittlungen laufen

Warum die Trainingsmaschine abstürzte, ist wie immer in solchen Fällen noch unklar. Laut dem Präsidenten des örtlichen Fliegerclubs soll das Wetter gut gewesen sein. Das Flugzeug sei regelmäßig gewartet worden und in einem guten technischen Zustand gewesen.

Die Staatsanwaltschaft von Foix hat Ermittlungen eingeleitet. Für Angehörige und Mitglieder des Fliegerclubs wurde psychologischer Beistand organisiert. Das Unglück löste in Frankreich große Betroffenheit aus.

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Über den Autor
Isabella Sauer

Isabella Sauer ist Jahrgang 1991, studierte in Bamberg Kommunikationswissenschaft und absolvierte anschließend ein Volontariat bei Auto Bild. Seit ihrer Jugend ist sie journalistisch tätig und arbeitete für große Verlagshäuser, darunter Axel Springer und die Funke Mediengruppe. Print, Digital, Social Media - für Isabella hat jeder Inhalt das Potenzial, vielfältig aufbereitet zu werden. Und wie kam sie zum fliegermagazin? Das Thema Mobilität interessierte sie immer schon sehr. Ob Auto, Bahn, Camper, Airliner oder Fahrrad: Die Welt lässt sich aus vielen Perspektiven entdecken. Nun geht es für Isabella Sauer in die Luft. Seit Mai 2025 hat sie eine Privatpilotenlizenz (PPL).

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