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Waco und Junkers-Vertrieb in den USA stellen Betrieb ein
Der traditionsreiche Doppeldecker-Hersteller Waco, der zugleich Junkers in den USA vertritt, hat überraschend geschlossen.
Völlig überraschen hat am Dienstagabend die Dimor Group in den USA ihren Betrieb beendet. Zur Gruppe gehört der traditionsreiche Flugzeughersteller Waco Aircraft, der bis heute einen ikonischen Doppeldecker aus den dreißiger Jahren neu baute – die Waco YMF-5. Auch der Doppeldecker Great Lakes wurde bei Waco gefertigt. Ebenso zur Gruppe gehört das Wartungsunternehmen Centennial Aircraft Service. Schließlich vertrieb die Dimor Group in den USA die Flugzeuge der deutschen Junkers Flugzeugwerke, also anfangs die F 13 und aktuell A50 und A60.
Hinter der Dimor Group steht der Unternehmer Dieter Morszeck, der in Deutschland dafür bekannt ist, die Junkers Flugzeugwerke neu belebt zu haben. Sie bieten die viel beachteten Retro-ULs A50 und A60 an. Morszeck hatte vor einigen Jahren Waco in Battle Creek im US-Bundesstaat Michigan übernommen und den Hersteller auch als US-Basis für den Vertrieb und potenziell auch für die Fertigung der Junkers-Flugzeuge in den USA vorgesehen.
Details über die Waco-Schließung am Freitag
Nach der Übernahme von Waco und des Wartungsbetriebs Centennial vor Ort folgten erhebliche Investitionen in die Infrastruktur in Battle Creek. Etliche Gebäude wurden neu gebaut. Nun wurde den Mitarbeitern am Dienstagabend mitgeteilt, sie sollten am Mittwoch nicht zur Arbeit erscheinen. Weitere Updates zur Schließung von Waco und der US-amerikanischen Dimor Group sollen am Freitag folgen.
WACO YMF-5
Thomas Borchert begann 1983 in Uetersen mit dem Segelfliegen. Es folgte eine Motorsegler-Lizenz und schließlich die PPL in den USA, die dann in Deutschland umgeschrieben wurde. 2006 kam die Instrumentenflugberechtigung hinzu. Der 1962 geborene Diplom-Physiker kam Anfang 2009 vom stern zum fliegermagazin. Er fliegt derzeit vor allem Chartermaschinen vom Typ Cirrus SR22T, am liebsten auf längeren Reisen und gerne auch in den USA.



