CubCrafters jetzt mit Garmin Axis
Ab sofort ist das neue Axis Glascockpit von Garmin in allen Mustern des US-Herstellers lieferbar. Auch Nachrüstlösungen sind verfügbar.
Mit der Einführung des neuen Garmin Axis erweitert CubCrafters sein Avionik-Angebot deutlich. Künftig können Käufer aller aktuellen Muster das brandneue Glascockpit ab Werk bestellen. Gleichzeitig erhalten Besitzer kompatibler Flugzeuge werksseitig freigegebene Nachrüstlösungen. Beide Unternehmen arbeiten bereits seit 18 Monaten an einer Integration der neuen Avionik in die STOL-Flugzeuge von CubCrafters.
Garmin stellte Axis erst am 8. Juli offiziell vor. Bereits einen Tag später kündigt CubCrafters an, das System über die gesamte Produktpalette hinweg einzuführen. Dazu zählen die Muster Carbon Cub UL, Carbon Cub ULT, Carbon Cub FX, Carbon Cub EX, XCub sowie NX Cub.
Was macht Garmin Axis so besonders?
Garmin Axis vereint mehrere bislang getrennte Avionikfunktionen in einer gemeinsamen Plattform. Je nach Ausführung kombiniert das System Primary Flight Display (PFD), Multi Function Display (MFD) sowie IFR-GPS, NAV/COM-Funkgerät und Audiopanel in einem einzigen Gerät. Dadurch sinkt der Installationsaufwand. Gleichzeitig reduziert sich das Gewicht der Avionik. Für Pilotinnen und Piloten bedeutet dies ein aufgeräumtes Cockpit mit moderner Bedienoberfläche und weniger Einzelkomponenten.
„CubCrafters hat sich stets dafür eingesetzt, unseren Kunden die leistungsfähigsten und zuverlässigsten Avionik-Lösungen anzubieten“, erklärt Patrick Horgan, President und CEO von CubCrafters.
CubCrafters STOL-Flugzeug mit Garmin Axis Glascockpit
CubCrafters STOL-Flugzeug mit Garmin Axis GlascockpitNachrüstlösungen für die bestehende Flotte verfügbar
Besonders interessant für Eigner bereits ausgelieferter CubCrafters-Flugzeuge: Garmin Axis ist mit zahlreichen bereits verbauten Garmin-Sensoren und Zubehörkomponenten kompatibel. Flugzeuge mit Garmin G3X Touch lassen sich so recht unkompliziert nachrüsten, was Standzeiten reduziert. Gleichzeitig bleibt die Systemarchitektur offen für spätere Erweiterungen.
Die ersten Umrüstungen erfolgen im Servicezentrum von CubCrafters in Yakima im US-Bundesstaat Washington. Perspektivisch sollen auch autorisierte Service Center die Nachrüstungen übernehmen, sobald Verfügbarkeit und Zulassung des Systems dies erlauben.

Dirk M. Oberländer, Jahrgang 1975, verbrachte seine Jugend beim Segelfliegen am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Später folgte der Abschied vom Schieben und Umstieg zum Ultraleicht-Fliegen. Die zweite große Leidenschaft, das Schreiben, brachte Dirk zu Stadtmagazinen, Tageszeitungen, Kundenmedien und in die wunderbare Welt der Werbung. Immer mit einem Faible für Technik und die Menschen dahinter. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der studierte Kultur- und Medienmanager beim fliegermagazin landete. Am Boden ist Dirk bevorzugt mit Laufschuhen und Rad unterwegs – im Urlaub auch gern mal mit Zelt in Richtung Süden.


