Erhöhter Lärmschutz für die Cirrus SR22T mit Vier-Blatt-Propeller
MT Propeller hat für die Cirrus SR22T mit dem Vier-Blatt-Propeller des Hauses erhöhten Lärmschutz zertifiziert.
Für den Betrieb an vielen deutschen Flugplätzen ist das ein Riesending: Der deutsche Hersteller MT Propeller hat für die Cirrus SR22T ein Zeugnis für erhöhten Lärmschutz errungen, wenn sie mit dem Vier-Blatt-Propeller von MT ausgerüstet ist. Dabei gilt der Tiefdecker mit Continental TSIO-550 mit sechs Zylindern und zwei Turboladern und bis zu 315 PS Leistung eigentlich als eher laut. Doch das betrifft den als Standard ausgelieferten Drei-Blatt-Propeller. Alternativ ist schon seit etlichen Jahren der hydraulisch verstellbare Vier-Blatt-Propellers MT-14-D des deutschen Herstellers MT Propeller erhältlich – als kostenpflichtige Option bei Neuflugzeugen oder als Nachrüstung.
Mit dem Lärmschutzzeugnis für erhöhten Lärmschutz fallen nun auch bei der bis zu 1632 Kilogramm schweren Reise-Einmot die an vielen deutschen Plätzen üblichen Beschränkungen weg. Sie erlauben an Wochenenden zu bestimmten Zeiten Platzrundenbetrieb oder sogar grundsätzlich Starts und Landungen nur für Flugzeuge mit erhöhten Lärmschutz. Den erfüllt die SR22T nun mit dem Vier-Blatt-Propeller.
Mit erhöhtem Lärmschutz fallen Restriktionen weg
Der Verstellpropeller ist aus Faserverbundwerkstoffen gefertigt. Er sorgt für verbesserte Flugleistungen und senkt gleichzeitig das Lärmniveau. Beim Start mit auf 50 Prozent gesetzten Klappen liegt der Schallpegel bei 77,7 dB(A). Das Gewicht gibt der Hersteller mit knapp 27 Kilogramm an – mit installiertem Enteisungssystem steigt das Gewicht um 1,3 Kilogramm. Durch die niedrige Lärmentwicklung kann die Cirrus SR22T mit MT-14-D Propeller die Bedingungen für „erhöhten Lärmschutz“ erfüllen.

Dirk M. Oberländer, Jahrgang 1975, verbrachte seine Jugend beim Segelfliegen am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Später folgte der Abschied vom Schieben und Umstieg zum Ultraleicht-Fliegen. Die zweite große Leidenschaft, das Schreiben, brachte Dirk zu Stadtmagazinen, Tageszeitungen, Kundenmedien und in die wunderbare Welt der Werbung. Immer mit einem Faible für Technik und die Menschen dahinter. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der studierte Kultur- und Medienmanager beim fliegermagazin landete. Am Boden ist Dirk bevorzugt mit Laufschuhen und Rad unterwegs – im Urlaub auch gern mal mit Zelt in Richtung Süden.


