NEWS

Flight Design zeigt F2-M160 in den USA

Auf dem AirVenture in Oshkosh zeigt der deutsche Hersteller einen Zweisitzer mit Rotax 916 iS Motor nach den neuen MOSAIC-Regeln der FAA.

Von Dirk M. Oberländer Fliegermagazin bei Google bevorzugen
Flight Design F2
Flight Design F2 Bild: Flight Design

US-Premiere für die brandneue F2-M160 von Flight Design. Auf dem AirVenture in Oshkosh zeigte Flight Design den zweisitzigen Hochdecker mit Rotax 916 iS Turbomotor und 160 PS Startleistung. Das Besondere: Das Flugzeug aus Faserverbundwerkstoffen ist bereits nach den Vorgaben der neuen MOSAIC-Regeln der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA konstruiert worden.

Im Cockpit setzt Flight Design vollständig auf Garmin-Technik. Serienmäßig kommt ein komplettes Garmin-Avionikpaket zum Einsatz. Optional ist auch das neue Garmin Axis Glascockpit erhältlich. Das System soll die Bedienung vereinfachen und Pilotinnen und Piloten ein besseres Situationsbewusstsein ermöglichen.

F2-M160: 170 Knoten Reise-Speed und Garmin Axis Avionik

Das Flugzeug hat eine MTOM von 750 Kilogramm. Außerdem nennt der Hersteller eine Zuladung von rund 300 Kilogramm. Dabei ist die F2-M160 für schnelles Reisen prädestiniert, denn die Cruise Speed liegt bei flotten 170 Knoten. Für den Insassenschutz setzt der Hersteller auf eine hochfeste Zelle aus Faserverbundmaterialien, außerdem ist ein Gesamtrettungssystem an Bord.

„Jedes Flugzeug von Flight Design basiert auf drei Grundprinzipien: Sicherheit, Effizienz und Flugfreude. Mit der F2-M160 haben wir deutsche Ingenieurskunst, fortschrittliche Verbundwerkstofftechnologie, den neuesten Rotax 916 iS-Motor, Garmin-Avionik und eines der umfassendsten Sicherheitskonzepte der Branche kombiniert, um ein Flugzeug zu schaffen, das neue Maßstäbe für das MOSAIC-Zeitalter setzt,“ fasst Flight Design CEO Yongwu Chen die Entwicklungsziele zusammen.

LESEN SIE AUCH
RV-12 Mosaic
News

Das erste nach MOSAIC gebaute Flugzeug ist eine RV-12

Über den Autor
Dirk M. Oberländer

Dirk M. Oberländer, Jahrgang 1975, verbrachte seine Jugend beim Segelfliegen am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Später folgte der Abschied vom Schieben und Umstieg zum Ultraleicht-Fliegen. Die zweite große Leidenschaft, das Schreiben, brachte Dirk zu Stadtmagazinen, Tageszeitungen, Kundenmedien und in die wunderbare Welt der Werbung. Immer mit einem Faible für Technik und die Menschen dahinter. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der studierte Kultur- und Medienmanager beim fliegermagazin landete. Am Boden ist Dirk bevorzugt mit Laufschuhen und Rad unterwegs – im Urlaub auch gern mal mit Zelt in Richtung Süden.

Schlagwörter