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Pilot stirbt bei Flugzeugabsturz am Flugplatz Uetersen

Ein 42-jähriger Pilot ist nach dem Start vom Flugplatz Uetersen mit seiner Dyn’Aéro MCR4S abgestürzt. Die BFU ermittelt zur Unfallursache.

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Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung untersucht den Absturz der Dyn'Aéro MCR4S kurz nach dem Start vom Flugplatz Uetersen/Heist. Bild: picture alliance/dpa | Marcus Golejewski Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung untersucht den Absturz der Dyn'Aéro MCR4S kurz nach dem Start vom Flugplatz Uetersen/Heist.

Am Flugplatz Uetersen (EDHE) in Schleswig-Holstein ist am Sonntagmittag ein Motorflugzeug kurz nach dem Start abgestürzt. Der 42 Jahre alte Pilot aus dem Kreis Pinneberg kam dabei ums Leben. Weitere Personen befanden sich nicht an Bord.

Nach Angaben der Polizeidirektion Itzehoe befand sich der Pilot auf dem Weg von Berlin nach Dänemark und hatte auf dem Flugplatz Uetersen eine Zwischenlandung eingelegt. Gegen 13 Uhr startete er mit einer Dyn’Aéro MCR4S erneut in Richtung Dänemark. Kurz nach dem Start stürzte das Flugzeug in ein nahegelegenes Waldstück. Der Pilot verstarb noch an der Unfallstelle.

Nach öffentlich zugänglichen Flugdaten war die Maschine zuvor vom Flugplatz Reinsdorf (EDOD) gestartet und gegen 12.45 Uhr auf dem Flugplatz Uetersen gelandet.

Dyn’Aéro MCR4S ist ein viersitziger Reiseflieger

Bei dem verunglückten Flugzeug handelt es sich um eine Dyn’Aéro MCR4S, einen viersitzigen Tiefdecker französischer Bauart. Das überwiegend aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff gefertigte Reiseflugzeug ist sowohl als Bausatz als auch in fertig aufgebauter Form erhältlich. Je nach Ausführung wird die MCR4S von Rotax-Motoren angetrieben und erreicht Reisegeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h.

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BFU untersucht die Unfallursache

Warum das Flugzeug abstürzte, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Mitarbeiter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) waren noch am Sonntag am Unfallort und nahmen die Untersuchungen auf.

Besonderes Augenmerk galt zudem dem im Flugzeug verbauten ballistischen Rettungssystem. Da die Feststoffrakete des Systems beim Absturz nicht ausgelöst hatte, sprengte der Kampfmittelräumdienst des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein sie am Nachmittag kontrolliert. Anschließend barg das Technische Hilfswerk das Wrack aus dem Waldstück.

Die Gedanken der Redaktion des fliegermagazins sind bei den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen. Ihnen gilt unser aufrichtiges Mitgefühl.

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Über den Autor
Isabella Sauer

Isabella Sauer ist Jahrgang 1991, studierte in Bamberg Kommunikationswissenschaft und absolvierte anschließend ein Volontariat bei Auto Bild. Seit ihrer Jugend ist sie journalistisch tätig und arbeitete für große Verlagshäuser, darunter Axel Springer und die Funke Mediengruppe. Print, Digital, Social Media - für Isabella hat jeder Inhalt das Potenzial, vielfältig aufbereitet zu werden. Und wie kam sie zum fliegermagazin? Das Thema Mobilität interessierte sie immer schon sehr. Ob Auto, Bahn, Camper, Airliner oder Fahrrad: Die Welt lässt sich aus vielen Perspektiven entdecken. Nun geht es für Isabella Sauer in die Luft. Seit Mai 2025 hat sie eine Privatpilotenlizenz (PPL).

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