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Pipistrel zeigt neues Muster Voyager

Der zweisitzige Hochdecker ist für VFR- und IFR-Flugtraining ausgelegt und nutzt die amerikanischen MOSAIC-Zulassungsregeln.

Von Dirk M. Oberländer Fliegermagazin bei Google bevorzugen
Pipistrel Voyager
Pipistrel Voyager Bild: Pipistrel

Mit der Pipistrel Voyager zeigt der slowenische Hersteller, der zu Textron Aviation gehört, auf der EAA AirVenture 2026 in Oshkosh ein neues Schulflugzeug. Das zweisitzige Muster soll ab 2027 ausgeliefert werden und richtet sich gezielt an Flugschulen. Der Hochdecker entspricht den neuen MOSAIC-Zulassungsregeln der US-Luftfahrtbehörde FAA. Die Zulassung erlaubt Sicht- und Instrumentenflug (VFR, IFR).

Nach Herstellerangaben ist die Voyager speziell für den intensiven Schulungsbetrieb ausgelegt. Pipistrel positioniert das Flugzeug als Ergänzung zur bewährten Cessna 172 Skyhawk, die weltweit zu den am häufigsten eingesetzten Schulflugzeugen zählt. Dabei soll der Zweisitzer vor allem durch niedrige Betriebskosten und moderne Avionik punkten.

Voyager mit Rotax-Antrieb und Gramin Axis Avionik

Angetrieben wird die Voyager vom bekannten Rotax 912 ULS mit 100 PS Startleistung. Das maximale Abfluggewicht beträgt 630 Kilogramm, die Zuladung rund 250 Kilogramm. Mit einer maximalen Reichweite von 740 nautischen Meilen inklusive IFR-Reserve eignet sich das Flugzeug auch für längere Ausbildungsflüge.

Womit wir gleich bei der Avionik sind. Im Cockpit kommt das neue Garmin Axis zum Einsatz. Es bündelt Flug-, Triebwerks- und Systeminformationen auf einem zentralen Touchscreen und lässt sich zusätzlich über physische Bedienelemente steuern. Ein Dreiachsen-Autopilot mit elektronischer Fluglagenstabilisierung, eine LVL-Taste zur automatischen Stabilisierung des Flugzeugs sowie eine haptische Überziehwarnung sollen insbesondere Flugschülerinnen und Flugschüler entlasten und gleichzeitig die Sicherheit erhöhen. Außerdem ist der Trainer mit einem Gesamtrettungssystem ausgestattet und für „absichtlich eingeleitete Trudelmanöver“ zugelassen. Die Preisliste beginnt bei rund 240000 Euro (netto).

„Die Voyager ist als echtes Arbeitspferd für die Flugausbildung konzipiert. Sie ermöglicht Flugschulen, ihre Einsatzmöglichkeiten zu erweitern und gleichzeitig die Effizienz, Zugänglichkeit und Zuverlässigkeit beizubehalten, für die Pipistrel bekannt ist“, betont Chris Crow, Vizepräsident Vertrieb bei Pipistrel.

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Über den Autor
Dirk M. Oberländer

Dirk M. Oberländer, Jahrgang 1975, verbrachte seine Jugend beim Segelfliegen am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Später folgte der Abschied vom Schieben und Umstieg zum Ultraleicht-Fliegen. Die zweite große Leidenschaft, das Schreiben, brachte Dirk zu Stadtmagazinen, Tageszeitungen, Kundenmedien und in die wunderbare Welt der Werbung. Immer mit einem Faible für Technik und die Menschen dahinter. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der studierte Kultur- und Medienmanager beim fliegermagazin landete. Am Boden ist Dirk bevorzugt mit Laufschuhen und Rad unterwegs – im Urlaub auch gern mal mit Zelt in Richtung Süden.

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