Tecnam zeigt P2012 VIP mit Businessjet-Komfort
Tecnam präsentiert mit der P2012 VIP eine neue Variante seiner Zweimot. Die Version richtet sich an Business- und Charterbetreiber.
Mit der P2012 VIP erweitert Tecnam seine zweimotorige Baureihe um eine neue Variante für den Business- und Chartereinsatz. Vorgestellt wurde das Flugzeug jetzt auf der AERO in Friedrichshafen.
Die VIP-Version basiert auf der bekannten P2012 Traveller, wurde jedoch konsequent auf Passagierkomfort ausgelegt. Die Kabine ist als Sechssitzer mit Club-Bestuhlung ausgeführt und bietet mehr Platz als klassische Reiseflugzeuge dieser Klasse.
Zu den Ausstattungsmerkmalen zählen unter anderem elektrisch dimmbare Fenster, eine individuell einstellbare Ambientebeleuchtung sowie eine verbesserte Schalldämmung. Zusätzlich sind Stromanschlüsse und USB-Schnittstellen für mobile Geräte vorgesehen.
P2012 VIP mit Ausstattung für Business-Einsatz
Im hinteren Bereich verfügt die P2012 VIP über eine kleine Galley sowie eine separate Toilette. Damit positioniert Tecnam das Flugzeug klar im Segment zwischen klassischer General Aviation und leichter Business Aviation.
Ein Blick ins Innere der Tecnam P2012 VIP.Auch Konnektivität spielt eine Rolle: Laut Hersteller ist die Integration moderner Kommunikationslösungen vorbereitet, konkrete Systeme nennt Tecnam jedoch nicht im Detail. „Mit der P2012 VIP kombinieren wir die robuste Plattform der P2012 mit einem deutlich erweiterten Komfortniveau“, erklärt Tecnam-CEO Paolo Pascale.
Zwischen General Aviation und Business Aviation
Mit der VIP-Version reagiert Tecnam auf eine steigende Nachfrage nach komfortablen, aber vergleichsweise wirtschaftlichen Reiseflugzeugen für kürzere Strecken. Gerade für Charteranbieter oder Firmenflüge könnte das Muster eine Alternative zu kleineren Businessjets darstellen.
Für klassische Privatpiloten steht die P2012 VIP weniger im Fokus – sie zeigt jedoch, wie stark sich die Grenzen zwischen General Aviation und Business Aviation zunehmend verschieben.

Isabella Sauer ist Jahrgang 1991, studierte in Bamberg Kommunikationswissenschaft und absolvierte anschließend ein Volontariat bei Auto Bild. Seit ihrer Jugend ist sie journalistisch tätig und arbeitete für große Verlagshäuser, darunter Axel Springer und die Funke Mediengruppe. Print, Digital, Social Media - für Isabella hat jeder Inhalt das Potenzial, vielfältig aufbereitet zu werden. Und wie kam sie zum fliegermagazin? Das Thema Mobilität interessierte sie immer schon sehr. Ob Auto, Bahn, Camper, Airliner oder Fahrrad: Die Welt lässt sich aus vielen Perspektiven entdecken. Nun geht es für Isabella Sauer in die Luft. Seit Mai 2025 hat sie eine Privatpilotenlizenz (PPL).



