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FAA überarbeitet Sport Pilot Ausbildung

Die US-Luftfahrtbehörde passt die Lizenz unterhalb der PPL-A den neuen MOSAIC-Regeln an. Geschult werden darf zukünftig auch auf Viersitzern.

Von Dirk M. Oberländer Fliegermagazin bei Google bevorzugen
Ab sofort möglich: Blefirei tanken mit Cessna 172 R und S.
Ab sofort möglich: Blefirei tanken mit Cessna 172 R und S. Bild: Textron Aviation

Das US Sport Pilot Certificate ist eine Berechtigung unterhalb der PPL-A und war bislang auf zweisitzige Flugzeuge mit einer maximalen Abflugmasse von knapp unter 600 Kilogramm beschränkt. Mit dem Inkrafttreten der neuen MOSAIC-Regeln fallen die starren Gewichtsgrenzen. Außerdem ist auch das Fliegen viersitziger Flugzeuge mit dem Sport Pilot Certificate möglich.

Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat deshalb die Ausbildungsrichtlinien in Bezug auf Prüfungen, zulässige Schulflugzeuge und erweiterte Rechte aktualisiert. Dadurch können angehende Sport Pilots ihre Ausbildung und praktische Prüfung nun auch auf vielen klassischen Echo-Klasse-Flugzeugen absolvieren, die wegen der früheren Gewichtsgrenze ausgeschlossen waren.

Die FAA nennt ausdrücklich die Cessna 172 als Beispiel. Auch viele Piper PA-28 fallen unter die neuen Grenzwerte. Die vorgeschriebene Mindestausbildung von 20 Flugstunden bleibt bestehen. Neu hinzugekommen sind unter anderem Möglichkeiten für Nachtflug, Einziehfahrwerk und Verstellpropeller, sofern dafür entsprechende Schulungen stattfinden, die per Fluglehrer-Eintrag ins Flugbuch oder den Ausbildungsnachweis dokumentiert werden.

Mindestanforderungen der Sport Pilot Lizenz

  • Mindeststunden: 20, davon 15 mit Fluglehrer/in
  • Zulässigkeit von Flugsimulatoren/FTD in der Ausbildung (max. 2,5 Flugstunden)
  • Solostunden: 5
  • Solo-Überlandflug über min. 75 NM
  • Zusätzliche Ausbildung für erweiterte Rechte: Einziehfahrwerk, Verstellpropeller, Nachtsichtflug (NVFR), Fliegen von Flugzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 120 KCAS
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Über den Autor
Dirk M. Oberländer

Dirk M. Oberländer, Jahrgang 1975, verbrachte seine Jugend beim Segelfliegen am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Später folgte der Abschied vom Schieben und Umstieg zum Ultraleicht-Fliegen. Die zweite große Leidenschaft, das Schreiben, brachte Dirk zu Stadtmagazinen, Tageszeitungen, Kundenmedien und in die wunderbare Welt der Werbung. Immer mit einem Faible für Technik und die Menschen dahinter. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der studierte Kultur- und Medienmanager beim fliegermagazin landete. Am Boden ist Dirk bevorzugt mit Laufschuhen und Rad unterwegs – im Urlaub auch gern mal mit Zelt in Richtung Süden.

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