Reisen

Abenteuer Osteuropa: Mit der PA-18 zu Besuch bei drei neuen EU-Nachbarn

13 Tage, 2000 Meilen,
28 Flugstunden – ein strammer Ritt nach Osteuropa. Polen, Litauen und Tschechien sind für uns „Wessis“ fliegerisches Neuland. Nicht ganz unkompliziert, doch bezwingbar. Und wunderschön

Von Redaktion

Wenn das kein Empfang ist. Vier Ramp Agents in leuchtend gelben Neonwesten, ein riesiger Tankwagen samt Betanker, ein uniformierter Zollbeamter. Sechs Mann nur für uns drei: eine Piper Cub, zwei Piloten. Wir sind allein auf dem riesigen Vorfeld, kein anderes Flugzeug weit und breit. Dennoch hat man uns eine „Außenposition“ zugewiesen, weit weg vom nagelneuen Tower, der am anderen Ende des Aprons in der Mittagshitze flimmert – groß, gelb, futuristisch. Viel los ist hier definitiv nicht. Kaunas International hat an insgesamt drei Tagen pro Woche jeweils zwei Linienflugbewegungen abzuarbeiten, wie uns ein Platzangestellter erzählt. Da ist es schon ein Ereignis, wenn solch ein „extraordinary traffic“ wie wir reinkommt. Entsprechend teuer das „Leading on ground“: 60 Litas, umgerechnet 17 Euro, müssen wir allein für dieses Empfangskommittee zahlen.

Hinzu kommen Sicherheits- und Landegebühr sowie die „State Charge for Air and Terminal Navigation Services“, was zusammen mit nochmal 46 Euro zu Buche schlägt. Kaunas liegt im Herzen Litauens und ist einer von vier internationalen Flughäfen der Baltenrepublik. Allgemeine Luftfahrt existiert kaum, weil die Fliegerei für Privatleute schlicht zu teuer ist. Zwar gibt es überall an den wenigen kleinen Plätzen Aeroclubs, doch wer eine Weile über Litauen unterwegs ist, fühlt sich recht einsam: stundenlange Stille im Funk. EYKA ist unser Zollflugplatz, und gelandet sind wir hier zwangsweise, um die Einreise-Formalitäten zu erledigen. Unser eigentliches Ziel ist Palanga, im Nordwesten Litauens, doch davor hat die europäische Bürokratie das Wort „Customs“ gesetzt. Am Ende unseres Drei-Länder-Trips werden wir dieses Wort für alle Zeiten aus unserem Sprachschatz streichen wollen.

Horrende Gebühren: Einreise und Zoll am Flughafen Kaunas, Litauen

Denn anders als bei den meisten unserer alten EU-Nachbarn gerät die Grenz- und Zollkontrolle bei den neuen Europa-Mitgliedern oft zur megakomplizierten, zeitaufwendigen Angelegenheit. EU ja, Schengen nein. Hinzu kommt: Nicht überall, doch vielerorts ist noch die alte Reglementierungswut aus „Ost“-Zeiten spürbar, zumindest in Polen und Litauen. Auf Plätzen, die nicht als „Airport of Entry“ ausgewiesen sind, aber Zoll „on request“ anbieten, muss die Grenzpolizei vorbestellt werden. Zum Teil 48 Stunden vorher, dies dann aber bitte schön nur in der Zeit von acht bis elf. Das kann einen wetterabhängigen Sichtflieger durchaus zur Verzweiflung bringen. EYKA jedoch ist ein „Entry Airport“, und so werden wir, zumindestens passkontrolltechnisch, noch an der Abstellposition zügig abgewickelt. Grenzer, Ramp Agents und Tankwagen verschwinden so schnell, wie sie gekommen sind, und wir stehen mutterseelenallein auf dem Vorfeld – sieht man mal von zwei bewaffneten Soldaten ab, die sehr langsam an uns vorbeipatroullieren.

Zu Fuß begeben wir uns Richtung Turm, was insofern erwähnenswert ist, als wir zwar diesen Spaziergang allein bewältigen, uns aber später nicht gestattet wird, ungeleitet den Rückweg anzutreten: Eine Flugplatzangestellte bringt uns zurück zur Piper. Auch das typisch: Bestimmungen sind hier irgendwie dazu da, stets neu definiert zu werden. Fast so, als müsse man die neue EU-Mitgliedschaft erst noch ein bisschen üben. Zu lange war die größte und bevölkerungsreichste Republik des Baltikums unterjocht: im 18. Jahrundert zunächst von den russischen Zaren, später, nach einer kurzen Pause in Unabhängigkeit, von den Sowjets. Die Narben, entstanden durch jahrzehntelange Entmündigung und KGB-Terror, verschwinden nicht von heute auf morgen. Als Litauen am 1. Mai 2004 seinen EU-Beitritt feierte, wurden um Mitternacht alle Lichter des Landes angemacht, damit die frische Republik möglichst noch aus dem Weltall erkennbar wäre – vor allem für russische Kosmonauten.

Wir zahlen unsere Navigationsgebühr im AIS-Büro am Fuß des Turms, Landung und Handling im Haupt-Terminal beim Flugplatzboss. Hier ist alles auf Airline-Betrieb zugeschnitten, man ist an große Monatsabrechnungen gewöhnt, nicht aber an ein deutsches Kleinflugzeug. Wann immer wir das Erfassungsformular ausfüllen müssen, bleibt die Spalte „Number of Passengers“ natürlich leer, und jedesmal sorgt das für verwirrte Gesichter und erfordert eine Nachfrage beim nächsten Vorgesetzten. So auch in Palanga. Wir haben noch nicht einmal den Motor ausgestellt, da stehen schon zwei sehr adrett in schwarze Röcke gekleidete Blondinen neben der D-EMAD. Bitte folgen, Einreiseformalitäten. Negativ, erstens sind wir bereits eingereist, zweitens: zuerst tanken, bitte, und das Flugzeug verzurren. Der Wind bläst stramm mit 20 Knoten, da macht sich so ein flügelflächenreicher Taildragger gern mal selbständig. Ratlosigkeit in den Gesichtern der Mädchen, normalerweise wird all das vom Ground Service erledigt.

Doch wer überlässt schon seine 53 Jahre alte „Dame“ Fremden? Wir jedenfalls nicht, und so dauert es eine Weile, ehe es uns gestattet wird, erst den Flieger zu erledigen und dann die Formulare. Inzwischen sind wir erfahrener im zähen Verhandeln. Fast 600 Meilen liegen hinter uns, seit wir vor drei Tagen im heimischen Itzehoe nordwestlich von Hamburg gestartet sind. Unsere Route führte uns im klassischen „Go-East-Verfahren“ zunächst bis Neubrandenburg (Zoll), und von hier weiter bis Sczcecin (Stettin; wieder Zoll). Hier machen wir erstmals zwei Erfahrungen, die sich später noch vertiefen werden: zum einen, dass die Angaben über die Verfügbarkeit von Sprit weder im Jeppesen noch in den Airfield Guides der DFS immer richtig sind. Und zum anderen, dass „Ja“ in Polen noch lange nicht „Ja“ heißt. So nimmt uns der hilfsbereite Handling Agent Tomas jede Illusion, dass an unserem Etappenziel für heute, Ketrzyn, Grenzabfertigung möglich sei. Eben dies hatten wir jedoch zuvor telefonisch angefragt, ebenso, ob es Avgas gäbe. Die Antwort auf beides war ein klares „Yes“.

Litauen: Fast 600 Meilen liegen hinter uns, seit wir vor drei Tagen im heimischen Itzehoe nordwestlich von Hamburg gestartet sind

Nun ist es also ein klares „No“, zumindest die Zoll-Geschichte, und wir haben ein Problem. Denn Ketrzyn will uns ohne vorherigen Zoll nicht haben, doch mit einer Höchstflugdauer von dreieinhalb Stunden (unsere Cub hat nur einen Tank) müssen wir spätestens dort runter, wenn wir nicht kurz vor der litauischen Grenze vom Himmel fallen wollen. Was also tun? Wir wählen eine halblegale Variante, fliegen nach Gdansk. Nicht, um Zoll zu machen (denn wir reisen ja heute nicht mehr aus), sondern nur, um den Jungs in Ketrzyn einen Flugplan präsentieren zu können, auf dem ein Zollflugplatz steht. Nach Kaunas in Litauen hätten wir es heute definitiv nicht mehr geschafft. Bei bestem Wetter landen wir in Ketrzyn, einem einsamen Grasplatz im Kernland der Masurischen Seenplatte und unweit der Wolfsschanze. Rundherum nur Wiesen, Wälder und … Wasser eben. Per Telefon war die Treibstoff-Frage geklärt worden („Yes!“), nun stehen wir vor dem Problem, dass wir die Tankstelle nicht benutzen dürfen. Der Grund ist steuerlicher Natur: Polnische Aeroclubs dürfen offiziell keinen Kraftstoff an Ausländer verkaufen.

Nun aber kommt eine ganz andere „östliche“ Eigenschaft zum Einsatz: Improvisationstalent. Es wird einfach die vereinseigene „Anna“ angezapft! Und so fließt der Sprit aus der AN-2 in eine ausrangierte Milchkanne. Mit einem ziemlich selbstgebauten Trichter, in dem ein Flies mögliche Schmutzpartikel auffängt, wandert das Antonow-Gebräu in die Piper. Tanken auf Polnisch! Wenn wir auch oft mit dem erwähnten „Ja-Nein-Problem“ zu kämpfen haben: Hängengelassen hat uns niemand. Ein „Ja“, scheint immer dann zum „Nein“ zu mutieren, wenn offizielle Stellen in der Nähe sind. Hinter den Kulissen ist die Hilfsbereitschaft immens, die ehrliche Gastfreundschaft manchmal so anrührend, dass es uns fast peinlich ist. Als wir am anderen Tag von Suwalki aus „unverzollt“ das Land verlassen, interessiert das niemanden mehr. Um keinen falschen Eindruck zu erwecken: Hier wird nicht dazu aufgefordert, die Regeln zu brechen.

Nach all dem Theater: Als wir am anderen Tag von Suwalki aus „unverzollt“ das Land verlassen, interessiert das niemanden mehr

Es ist lediglich ein Hinweis darauf, dass die geringe Zahl von Airports of Entry und fehlerhafte Auskünfte aufgrund von Verständigungsschwierigkeiten die Reise durch Polen zu einem Abenteuer machen können. Litauen ist der Lohn. Das Land hat 4000 Seen, dreimal soviele Flüsse und Wald, Wald, Wald. Jenseits des Gedankens an einen Motorausfall ist es schlicht ein Märchen, dieses unzersiedelte Naturparadies von oben zu betrachten: 65 300 Quadratkilometer Unberührtheit. Palanga, Litauens größter Kur- und Badeort, hat eine lange Amüsiertradition, sie reicht zurück bis 1824. Vielleicht ist es das, was der Stadt diese gewisse Leichtigkeit beschert, ohne sie zum Touristen-Rummelplatz zu machen. Alle Straßen in Palanga führen zum Meer, und auf der Hauptstraße reiht sich Restaurant an Café an Bernsteinshop. Die Basanavicius endet direkt an der berühmten Landungsbrücke, die weit ins Meer hinein führt und der Ort fürs Sunset-Gucken ist.

Von Palanga geht es nach Vilnius (demnächst als Touch & Go im fliegermagazin), wir landen jedoch aus Kostengründen nicht in Vilnius International, sondern auf dem nahen Grasplatz Paluknys. Dank des Bosses vom litauischen Grenzschutz, der uns einen Zollbeamten „besorgt“, können wir die Ausreiseformalitäten in Paluknys erledigen. Sie bestehen im wesentlichen darin, den Mann abzuholen und mit zum Flugplatz zu nehmen. Unsere Pässe sieht er nicht mal an. Doch dann wird es erneut haarig: Zwar wissen wir von vornherein, dass der Weg von hier nach Lodz, dem ersten Zollflugplatz in Polen, reichlich weit ist. Dass er jedoch gar nicht zu schaffen ist, merken wir erst in der Luft: Gegen 30 Knoten Wind auf der Nase kann unsere „Mad“ nicht anstinken. Da wir wissen, dass es in Kretzyn Sprit gibt, entscheiden wir uns, dort zu runterzugehen. Und haben prompt eine Menge Ärger. Unerlaubte Einreise ohne Grenzkontrolle!

Touch Down der Cub auf dem Grasplatz Palukny bei Vilnius

Da hilft auch die Schilderung unserer Notlage nicht – der auf dem Hinweg noch so freundliche Flugplatzleiter ist stinksauer. Da wir auf der Frequenz von Szymany Information unterwegs waren, haben wir dem Controller unsere Absicht natürlich mitgeteilt. Damit ist die Sache offiziell – und der Flugplatzboss muss jetzt offiziell böse sein. Was er auch ist. Denn jetzt muss er Zollbeamte auftreiben. Zwar ist ein Grenzschutzhubschrauber am Platz stationiert. Doch dessen Crew darf die Überprüfung der „illegal eingereisten“ Deutschen nicht übernehmen, warum auch immer. Wir müssen warten, ehe von weit her andere Kontrolleure angereist sind. Unterdessen werden wir am Flugzeug zwangsgeparkt: „Stay close to your Aircraft!“ lautet der Befehl. Immerhin stellt man uns zwei Stühle unter die Fläche. Drei Stunden später erscheinen ein Soldat und ein Grenzbeamter. Ernste Mienen, ein Rundgang um die Piper, kritische Blicke in die Kabine.

Wir rechnen mit dem Schlimmsten, doch nach einem kurzen Blick in unsere Pässe will der Grenzer plötzlich alles übers Flugzeug wissen: Motor, Baujahr, Höchstgeschwindigkeit – unser „Vergehen“ interessiert nicht mehr. 60 Minuten später sind wir wieder in der Luft – mit Auto-Kraftstoff im Tank. Ohne Strafe, ohne Konsequenzen. Was für ein Land! Über Lodz geht es bis nach Jelenia Gora am Fuße der Karpaten. Mit Vollgas: Die Zeit sitzt uns im Nacken. Als wir am Abend die Piper auf dem malerischen Grasplatz abgestellt haben, stehen mehr als acht Stunden Flugzeit in den Büchern. Das reicht für schmerzende Hintern. Irgendwie ist die Zeit immer zu knapp. Auch in Karlovy Vary, Karlsbad, Tschechien. Wir gönnen uns anderthalb Tage in dieser atemberaubenden Stadt (über die es ebenfalls ein Touch & Go geben wird). Viel zu wenig, ‎LKKV

Wir werden am Flugzeug zwangsgeparkt: „Stay close to your Aircraft!“

Zurück in Itzehoe, sind wir um grandiose Eindrücke reicher. Ärmer ist nur unser Conti: um 28 Stunden TBO. 2000 Meilen in 13 Tagen – oder besser: in acht, denn an fünf Tagen blieb der Flieger stehen – das war stramm. Und obwohl erneut der Schwur gesprochen wurde: Nicht nochmal so viel in so kurzer Zeit, liegt der „Airfield Guide Europe“ irgendwie schon wieder ein bisschen zu oft ausgebreitet auf dem Boden. Estland und Lettland sollen ja auch sehr schön sein …

Fliegen in den „neuen Ländern

Grundsätzlich gilt für alle drei Länder: Eine besonders gründliche Flugvorbereitung ist unabdingbar. Trotz intensiven E-Mail-Verkehrs mit Clubs und Flugplätzen haben wir vor Ort oft andere Gegebenheiten vorgefunden als zugesagt. Vor allem in Polen gilt: Egal, was im Jeppesen oder den Airfield Guides der DFS steht – immer nochmal vorher anrufen und sich Zoll- und Treibstoff-Verfügbarkeit bestätigen lassen. Noch besser: Schriftlich per E-Mail anfragen, dann hat man im Falle eines Falles offiziellen Stellen gegenüber etwas in der Hand. Flugplanpflicht besteht bei internationalen Flügen für alle drei Länder. In Polen ferner für Flüge im kontrollierten Luftraum, in der ADIZ, und sobald ATC in Anspruch genommen wird.

In Litauen ist ferner ein Flugplan fällig, wenn man in einen Nahverkehrssektor (TMA) eines internationalen Flughafens oder in eine Kontrollzone einzufliegen gedenkt. Tschechien: Flugplanpflicht im Luftraum C und D oberhalb 1000 Fuß GND, sowie in G und E, wenn Flugverkehrsdienste in Anspruch genommen werden. Alle drei Länder verlangen einen Transponder Mode C.
Weitere Infomationen sowie Teile der litauischen AIS gibt es im Internet unter www.ans.lt. Litauens Civil Aviation Administration informiert unter www.caa.lt. Dort ist auch eine Liste aller Flugplätze vorhanden.

Text und Fotos: Claudia Stock, fliegermagazin 2/2006

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